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Wechsel vollzogen: Der neue Kommandeur Björn-Ulrich Kohlbach (l.) erhält aus den Händen von Alexander Sollfrank die Truppenfahne. Der bisherige 233er-Chef Marc-André Walther (r.) verfolgt diesen symbolischen Akt.

Kommandowechsel beim Bataillon 233

Truppenfahne wechselt an Kohlbach

Mittenwald -  Wechsel vollzogen: Am Donnerstag übernahm Björn-Ulrich Kohlbach im Olympia-Skistadion von Garmisch-Partenkirchen das Kommando über die Mittenwalder Gebirgsjäger.

Öfter mal was Neues: Die Ehrenrunde durfte Marc-André Walther mit einem besonderen Gefährt bewältigen – mit einem Quad mit Ketten-Laufwerk. Auf diesem Spezialvehikel nahm am Donnerstag der scheidende Kommandeur des Mittenwalder Gebirgsjäger-Bataillons 233 Platz und grüßte ein letztes Mal seine Soldaten.

Der Führungswechsel fand diesmal nicht in der Heimatgarnison, sondern im Skistadion von Garmisch-Partenkirchen statt – ein militärisches Zeremoniell mit olympischem Flair. Seit gestern führt Björn-Ulrich Kohlbach das Kommando bei den Mittenwalder „Jagern“. Ihm hatte zuvor Alexander Sollfrank, Chef der übergeordneten Brigade 23, in einem symbolträchtigen Akt die Truppenfahne übergeben.

Bevor Oberstleutnant Walther von der praktischen Arbeit im Gebirge an seinen Schreibtisch im Bundesverteidigungsministerium in Berlin wechselt, durfte er noch einmal das Wort an sein angetretenes Bataillon richten. „Ich kann auf die letzten zwei Jahre in der Gewissheit zurückblicken, dass jede Sekunde meiner Zeit rundum erfüllend war.“ Beispielsweise bei der Ausbildung der kurdischen Peshmerga im Nordirak (März bis August 2015).

Und die Aufgaben werden nicht einfacher für das Mittenwalder Kontingent, wie Brigadegeneral Sollfrank betonte. „Wenn wir gerufen werden, sind wir da.“ Selbst bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms. Christof Schnürer

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