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Plädoyer für die große Lösung: (v. l.) Bürgermeister Thomas Schmid und Berater Horst Hofbauer.

Kongresshaus in Garmisch-Partenkirchen: Das sind die Konzepte

Garmisch-Partenkirchen - Berater Horst Hofbauer hat vier Varianten für das Kongresshaus in Garmisch-Partenkirchen untersucht. Er spricht sich für den großen Wurf aus - doch der würde über 100 Millionen Euro kosten.

Es geht um die Entwicklung des Ortsbildes. Garmisch-Partenkirchen kann sein Bild zwischen dem Richard-Strauss-Platz und dem Michael-Ende-Kurpark bewahren, oder es kann sein Bild verändern, wenn es sich einer neuen Entwicklung in der „touristischen Sonderzone“ öffnet.

Und es geht um die künftige Wirtschaftskraft: Der Markt kann sich engagieren, sein Niveau als Kongress-Standort unter den gegebenen Voraussetzungen zu halten. Oder der Ort kann darauf hoffen, sich mit dem großen Wurf für die Zukunft zu rüsten. Beide Seiten bieten viele Unwägbarkeiten.

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Es geht viel um Schwarz oder Weiß bei der Debatte über das Kongresshaus. Horst Hofbauer, Geschäftsführer eines Immobilien-Consultingbüros in München, hat die Alternativen untersucht. Und er spricht sich eindeutig für den Neubau des Hauses und eines Kongresshotels südlich des Olympia-Eissportzentrums aus. Dass der Ort dafür einen passenden Investor findet, hält er für „sehr realistisch“. Die Einschätzung komme „aus dem Markt heraus“, sagt er.

Ihre Erkenntnisse hat die Hofbauer GmbH in einer "Grundlagenstudie“ zusammengefasst. Die Varianten:

  • Renovierung und Sanierung des Kongresshauses
  • Neubau eines Kongresshauses am bisherigen Standort
  • Neubau eines Kongresshauses am jetzigen Standort und Neubau eines Kongresshotels in unmittelbarer Nähe
  • Neubau des Kongresshauses an einem anderen Standort mit einem Kongresshotel in unmittelbarer Nähe

Matthias Holzapfel

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