Große Kontrolle im Bereich der österreichischen Grenze

Schleuser bringt "aus Mitleid" fünf Syrer über die Grenze

Klais - Erwischt! Ein 28-Jähriger muss sich nun verantworten, weil er fünf Syrer mutmaßlich eingeschleust hat. 

100 Migranten binnen 48 Stunden hat die Bundespolizei von Montag auf Dienstag an der Grenze zu Österreich registriert. Darunter fünf syrische Frauen und Männer zwischen 18 und 39 Jahren, die ein Deutscher (28) in seinem Pkw einschleuste. Die Fahrt des Mannes endete bei Klais. 

Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass in dem für fünf Personen zugelassenen Wagen ein Insasse zu viel saß. Außer dem Fahrer konnte sich keiner ausweisen. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um syrische Staatsangehörige. Die Beamten konfrontierten den Bundesbürger mit dem Vorwurf, diese eingeschleust zu haben und nahmen ihn fest. Der jedoch erklärte, seine Begleiter nur aus Mitleid mitgenommen zu haben. 

Wie die Bundespolizei mitteilt, gab allerdings einer der Syrer zu, dass die Reise von Italien nach Deutschland 1500 Euro gekostet hätte. Die Migranten wurden an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet, der 28-Jährige muss sich voraussichtlich wegen des Vorwurfs des Einschleusens von Ausländern verantworten.

mas

Rubriklistenbild: © dpa symbolbild

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