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Venusgrotte am Schloss Linderhof wird restauriert

Weitere Millionen sind notwendig

Schloss Linderhof:  Kostenexplosion bei der Venusgrotte

Die Sanierung der Venusgrotte in Schloss Linderhof ist nicht nur architektonisch ein Projekt der Superlative, sondern mit Kosten von 25 Millionen Euro auch in puncto Finanzen. Jetzt zeigt sich: Das viele Geld reicht nicht.

Linderhof/München – Wie die CSU-Landtagabgeordneten Martin Bachhuber und Harald Kühn in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt geben, musste der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen am Mittwoch weitere Mittel freigeben. Aktuell sind zusätzlich acht Millionen Euro notwendig. „Die genehmigten Gesamtkosten belaufen sich somit auf 33,25 Millionen Euro.“

Was zu der Kostenexplosion von 32 Prozent geführt hat, lassen die CSU-Vertreter im Maximilianeum offen. Stattdessen heißt es: „Linderhof hat eine ebenso kulturelle wie strukturpolitische Bedeutung. Die heutige Entscheidung des Haushaltsausschusses ist daher ein gutes Signal für Kultur und Tourismus in der Region.“

Schließlich gibt es mit Linderhof und Co. größere Pläne: Unter dem Titel „Gebaute Träume – Die Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee des Bayerischen Königs Ludwig II.“ sollen die Bauten in die Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe eingetragen werden. „Nach derzeitigem Stand könnte die Nominierung zum 1. Februar 2022 erfolgen.

Das ist auch das Jahr, in dem die umfangreichen Arbeiten in der Venusgrotte eigentlich abgeschlossen sein sollten. Solange bleibt der Touristenmagnet für die Öffentlichkeit geschlossen .

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