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Amtseinführung in Garmisch-Partenkirchen: Neuer Schulleiter

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Von: Margot Schäfer

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Christoph Hagenauer
Oberstudiendirektor Christoph Hagenauer. © Meggy Schäfer

GAP – In Corona-Zeiten waren größere offizielle Veranstaltungen nicht möglich. Das betraf auch die Amtseinführung von Oberstudiendirektor Christoph Hagenauer als neuer Schulleiter des hiesigen Werdenfels-Gymnasiums. Seit den Faschingsferien des Schuljahres 2020/21 bereits an der Spitze der Schule, konnte die offizielle Feier im Oktober in der Aula stattfinden, gerade noch rechtzeitig, bevor die Zahlen wieder in die Höhe schnellten.

„Sonst liegen nur einige Wochen zwischen Amtsantritt und offizieller Überreichung der Urkunde samt Feier, aber es ist eben alles anders“, bedauerte Oberstudiendirektorin Brigitte Grams-Loibl, Ministerialbeauftragte Oberbayern-West, die Verspätung. Sie war mit zahlreichen Ehrengästen, unter ihnen Landrat Anton Speer, die Erste Bürgermeisterin der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen Elisabeth Koch, weitere Bürgermeister aus der Region, katholische und evangelische Geistliche sowie Schulleiter-Kollegen, Freundeskreis, Reinhard Botschafter und Tobias Schürmer – beide waren Amtsvorgänger von Hagenauer –, der Einladung gefolgt.

Stellvertretend für die Werdenfels-Gymnasium-Schulfamilie ergriffen Annett Wallmann vom Personalrat, Stefanie Bär vom Elternbeirat und Schülersprecher das Wort. Tenor waren die gemeisterte, schwierige Homeoffice-Zeit und das Mut machen für die Zukunft. Hagenauers bekannter Leitspruch „Schule ist für die Schüler da“ wurde an diesem Tag mehrfach zitiert. Die Kommunalpolitiker gingen in dem Zusammenhang auf Bildungsregion und kinderfreundliche Kommune ein und versicherten dem Schulleiter ihre Unterstützung. Lehrer-, Eltern- und Schülergremien betonten den bereits gemeinsam gegangenen Weg vom Krisenmanagement bis zur vorangebrachten Digitalisierung.

Vorstellen brauchte man Hagenauer eigentlich nicht, denn er war bereits seit vier Jahren stellvertretender Schulleiter des Werdenfels-Gymnasiums gewesen, hatte Schürmer während dessen Elternzeit im Amt vertreten und steht seit acht Monaten an der Spitze der Bildungseinrichtung. „Als Schulleiter braucht man Mut, sollte in Demut dienen, sich Gedanken darüber machen, was bewahrt und was verändert werden muss“, erklärte Ministerialbeauftragte Grams-Loibl, die Hagenauer ein hohes Maß an Durchsetzungsvermögen und Korrektheit bescheinigte. Unterstützung bekommt dieser seit Beginn des neuen Schuljahres von seinem Stellvertreter, Studiendirektor Martin Lohmann. Die Schülerinnen und Schüler selbst aber waren es, die mit musikalischen Darbietungen auf hohem Niveau die Veranstaltung unterhaltsam gestalteten. Da war von Ragtime und Jazz über Volksmusik und Klassik alles dabei.

„Es sind genau diese vielen Talente in der Schülerschaft, ob auf kulturellem, sportlichem oder sozialem Gebiet sowie das Flair, das hier herrscht, die dieses Gymnasium zu etwas Besonderem machen“, sagte der Schulleiter, der an diesem Nachmittag das letzte Wort hatte. Er lobte den respektvollen Ton, der untereinander gepflegt wird, das gemeinsame Bemühen aller. „Hier brennt das Lehrerkollegium für die Schüler, arbeitet ein engagiertes Sekretärinnen- und Hausmeisterteam und alle sind bereit, auch Mehrarbeit zu leisten“. Für eine ‚gute‘ Schule brauche man aber den gesamten Landkreis und ein Netzwerk an Kooperationspartnern – eben Gemeinsamkeit. sm

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