Bauernmarkt
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Ein Blick auf den Wallgauer Bauernmarkt.

Bauernmarkt der Alpenwelt Karwendel in Wallgau war ein voller Erfolg

Ein Stück Normalität

Wallgau – Für einen Tag hätte man fast vergessen können, dass sich die Welt seit nun mehr über eineinhalb Jahren fest im Griff der pandemischen Lungenkrankheit COVID 19 befindet.

Lachende miteinander spielende Kinder, strahlende Augen, geselliges Beisammensein, eine zünftige Musik, Schmankerl vom Feinsten und oben drauf Stände mit liebevoll selbstgemachten Dingen und Kleinigkeiten, die das Herz erwärmen.

Man muss schon ins Schwärmen kommen, wenn man am vergangenen Sonntag bei spätsommerlichem Kaiserwetter im Kurpark in Wallgau am diesjährigen Bauernmarkt war. Endlich wieder ein Stück Normalität. Und das hat man auch gespürt, wenn man durch den hingebungsvoll hergerichteten Markt flanierte. Der Esprit und die Hingabe, mit welchem die Standbetreiber ihre Waren feilboten, suchte seinesgleichen. Von feinster Handarbeit, gestickten Hosenträgern, Tüchern, von Kissen, die heilende Wirkung versprachen, über tolle kreative Gartendekorationen bis hin zu Selbstgenähtem, wie Stirnbändern und Mützen, war alles vertreten. Auch Blumen in den schönsten Kreationen oder das ein oder andere Schmuckstück konnte man erwerben. Gestricktes für die kalten Tage, die nun schon vor der Türe stehen, fand man genauso wie Klosterarbeiten und kreative handbemalte Unikate.

Auch der Feinschmecker kam voll auf seine Kosten. Im Schulhof wurde eine ganze Schmankerlmeile, selbstverständlich coronakonform, geschaffen. Von Gegrilltem über Kaspressknödel, Brotzeitteller mit Vingscherl, Speck und Bergkas, gab es noch die berühmten „Howa“ der Freiwillige Feuerwehr Wallgau – deftig mit Sauerkraut oder süß mit Apfelmus. Dazu ein frisch gezapftes Märzen, Kaffee und selbstgemachte Kuchen von den fleißigen Damen von „Wallgau Áktiv“ – all das umrahmt von zünftiger Musi der „Drei Einigen Musikanten“. Was kann man sich mehr wünschen? Regina Berwein

Quelle: Kreisbote

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