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Bessere Sichtbarkeit auf dem Schulweg im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

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Von: Franziska Pawel

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Schülerlotsen
Im Hintergrund Vertreter von AOK, Schule, Kreisverkehrswacht, Gemeinde und Polizei. Im Vordergrund begleiten die zuverlässigen SchulweghelferInnen (v.l.) Dunya (15J.); Abigirl (13J.) und Peter (13J.), die Schüler Marlene (7J.) und Liyan (7J.) über die Straße. © FOTOPRESS THOMAS SEHR

GAP – Eine „Herzensangelegenheit“- das ist die Sicherheit der Schulkinder für alle Beteiligten. Mit den 3.283 verteilten Warnwesten in ihrem Direktionsgebiet will die AOK gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht ihren Teil dazu beitragen, dass die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder erhöht wird.

„Damit der Schulweg sicher bleibt und noch sicherer wird, brauchen gerade Erstklässler in den ersten Schulwochen Unterstützung, um sich an den Straßenverkehr zu gewöhnen“, so Robert Allmann von der AOK. Da zurzeit besonders viel los auf den Straßen ist, muss doppelt so viel Acht gegeben werden. Die ABC-Schützen müssen häufig mit einem neuen Schulweg zurechtkommen, der gerade bei Dunkelheit und in der Dämmerung besondere Gefahren birgt. Damit sie nicht so leicht übersehen werden können, strahlen den Autofahrern leuchtend gelbe Warnwesten mit Reflektoren ins Gesicht. Das Unfallrisiko wird damit halbiert.

In den Bereichen, wo vermehrt Kinder die Straßen überqueren müssen, sind Schülerlotsen positioniert. Aktuell sind an der Bürgermeister-Schütte-Schule 25 zuverlässige Schülerlotsen im Einsatz. Diese haben sich freiwillig für das Amt gemeldet.

Claudia Zolk, 2. Bürgermeisterin, ist begeistert von dem Einsatz der Jugendlichen: „Ich finde es super, dass sich Jugendliche engagieren und helfen!“ Neben den jungen gibt es aber auch altbewährte Unterstützer, wie Hans Günter Schliederer. Der erste Vorsitzende der Kreisverkehrswacht ist bereits seit 15 Jahren mit ganzem Herzen dabei. „Die Gesundheit und die Sicherheit ist Motivation hinter allen treibenden Kräften“, zeigt die Sicherheitsbeauftragte der Bürgermeister-Schütte-Schule, Frau Bechmann auf. Sie organisiert unter anderem Schulwegtraining.

All diese Maßnahmen scheinen Erfolg zu haben, denn die Zahl der Schulwegunfälle ist im Pandemiejahr 2020 deutlich gesunken. Auch die Polizei trägt ihren Teil dazu bei. „Wir sind besonders in den ersten Schulwochen sehr präsent im Bereich der Schulen.“ Für den Jugendsachbearbeiter der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen, Herrn Guy, hat die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler „höchsten Stellenwert“.

Stefanie Schmidt, Schulleiterin der Bürgermeister-Schütte-Schule, bezeichnet die Warnwesten-Aktion der AOK gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht als „hervorragend“. Sie ist dankbar für den Einsatz aller die dafür sorgen, dass der Schulweg gerade für die kleinsten und schwächsten Teilnehmer am Straßenverkehr sicherer wird. fzi

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