1. Startseite
  2. Lokales
  3. Garmisch-Partenkirchen
  4. Kreisbote

CSU-Abgeordnete diskutierten auf der Zugspitze mit Bergbahn-Betreibern

Erstellt:

Kommentare

Zugspitze
Gipfeltreffen unterm Gipfelkreuz (v.l.): Antonia Asenstorfer, die Abgeordneten Walter Nussel, Walter Taubenender und Klaus Stöttner, Matthias Stauch, die Abgeordneten Martin Bachhuber, Hans Herold, Kerstin Schreyer, Harald Kühn, Kathrin Ostermaier-Maurer und Grainaus Bürgermeister Stephan Märkl. ©  Bayerischer Landtag

Grainau – Traumhaftes Wetter und eine grandiose Fernsicht, die bis zum Großglockner reichte: Als die Mitglieder des Arbeitskreises Wirtschaft und der Arbeitsgruppe Tourismus der CSU-Landtagsfraktion auf der Zugspitze mit Vertretern der Bergbahnen im Oberland zu einem Meinungsaustausch zusammenkamen, erinnerte nichts mehr an Corona. Und doch bestimmte die Pandemie sowie die von der Politik zu deren Eindämmung beschlossenen Maßnahmen die Diskussion.

Eine Botschaft, die Matthias Stauch von der Bayerischen Zugspitzbahn ebenso zufrieden zur Kenntnis nahm wie seine Kolleginnen Kathrin Ostermaier-Maurer von der Eckbauerbahn und Antonia Asenstorfer von den Brauneck- und Wallbergbahnen. Stauch erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die bayerischen Bergbahn-Betreiber im Gegensatz zu ihren Kollegen in Österreich und Südtirol unter viel zu viel bürokratischen Vorgaben zu leiden hätten. So sei es aus Datenschutzgründen etwa nicht erlaubt, den Impfstatus von Tagesgästen zu speichern.

Wie wichtig der Dialog zwischen Politik und Bergbahn-Betreibern ist, verdeutlichte Antonia Asenstorfer. „Nur wenn wir in regelmäßigem Austausch stehen, können wir auch Verständnis füreinander entwickeln“, sagte sie. Zugleich beklagte sie große bürokratische Hemmnisse: „Wenn die Hürden immer höher werden, verliert man irgendwann die Lust auf Investitionen.“

Dass die Bergbahn-Betreiber bereits seit vielen Jahren im Fokus der Politik stehen, verdeutlichte Klaus Stöttner, der Vorsitzende der AG Tourismus der CSU im Landtag. Er erinnerte an das vor zehn Jahren aufgelegte Seilbahnprogramm, in dessen Rahmen der Freistaat Bayern bislang bereits 92 Millionen Euro an Fördermitteln gewährt hat. Dieses Programm läuft zwar heuer aus, doch Stöttner betonte, dass es derzeit intensive Diskussionen um eine Verlängerung gebe. „Wenn wir touristisch konkurrenzfähig bleiben wollen, dann müssen unsere Seilbahnen auch zukunftsfähig sein“, erklärte Stöttner. Dies gelte aber auch für die Vermieter von Gästezimmern und Ferienwohnungen, weshalb Stöttner eine Initiative ankündigte, um das bis Jahresende befristete Förderprogramm für diese Zielgruppe zu verlängern. kb

Auch interessant

Kommentare