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»Frau Holle« muss sich noch gedulden

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Theater
Auch der Schneemann (Wolfi Hostmann) und die Wetterfrösche Quix (Joshua Frid - li.) und Quax (Christian Kindler- re.) müssen sich – ebenso wie das Publikum – noch gedulden. © Astrid Klammt

GAP – Angesichts der hohen Corona-Fallzahlen und der angespannten Lage werden Veranstaltungen reihenweise abgesagt. Auch das beliebte Weihnachtsmärchen von Creme Frech kann nicht stattfinden. Regisseurin Meggy Schäfer spricht dem ganzen Ensemble aus dem Herzen, wenn sie feststellt: „Darüber sind wir sehr traurig.“ Der Vorstand der Theatergruppe Creme Frech hat entschieden, dass für Anfang Dezember geplante Märchen „Frau Holle“ erst Anfang April 2022 aufzuführen.

Dabei war man schon mit Feuer­eifer bei den Proben, denn Meggy Schäfer und Sabine Bachmann haben eine wunderbare Geschichte mit viel Musik und überraschenden Effekten geschrieben. Nun muss man sich bis zum nächsten Frühjahr gedulden. „Potz Frost und Schneegestöber, schiebt doch nicht so schnell“, der Schneemann (Wolfi Hostmann) muss die Wetterfrösche Quix (Joshua Frid) und Quax (Christian Kindler) bremsen. Die interessiert das wenig, denn sie stehen im Dienst von Frau Holle (Sigrid Hornsteiner), ebenso wie der Kaminkehrer (Martin Kirschner). Die fleißige Goldmarie (Theresa Fischer), der die Spindel in den Brunnen fällt und die aus Angst vor der strengen Stiefmutter (Ute Leitner) hineinspringt, wacht auf einer Zauberwiese auf. Das Mädchen holt selbstverständlich das Brot aus dem Ofen, schüttelt den Apfelbaum und die Betten von Frau Holle aus. Jeder Märchenfreund weiß, dass die faule, freche Pechmarie (Janina Nowotka) gar nicht an diese Arbeit denkt –den gerechten Lohn wird auch sie empfangen.

Das Märchen wird im Frühjahr nicht im U1, sondern im Konzertsaal Richard Strauss des Kongresshauses Garmisch-Partenkirchen aufgeführt. Für das Ensemble ungewohntes Terrain. Man darf gespannt sein, wie Bühnenbildnerin Karin Rudolf die Bühne gestaltet. Soviel wird verraten – der Brunnen wird selbstverständlich nicht fehlen. Die schönen Kostüme stammen von Sabine Bachmann. Drei öffentliche Vorstellungen sind in dem mit 320 Plätzen locker bestuhltem, gut zu lüftenden Saal geplant. Am 02.04.2022 um 15 Uhr ist die Premiere. Am 03.04.2022 um 11 Uhr und 15 Uhr sind Familienveranstaltungen. Wie heißt es doch so schön: „Vorfreude ist die schönste Freude“. AsK

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