Erste Bürgermeisterin Elisabeth Koch (l.) und GaPa Tourismuschef Michael Gerber (re.)
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Die Erste Bürgermeisterin Elisabeth Koch (l.) und GaPa Tourismuschef Michael Gerber (re.) präsentierten die Umfrage-Ergebnisse zum Dauerthema Kongresshaus. Nun gibt es zumindest schon mal ein erstes Stimmungsbild. Der generelle Zeitplan wurde verschoben.

Umfrage-Ergebnisse zum Vorhaben »Standortentwicklungsplanung 2030« wurden präsentiert

Dauerthema Garmisch-Partenkirchner Kongresshaus: Zeitplan wurde verschoben

  • Franziska Pawel
    VonFranziska Pawel
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GAP – „Ich habe auf die Bremse getreten“, gibt Michael Gerber nach der Ergebnispräsentation preis. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung zum Thema Kongresshaus hätten ihm gezeigt, dass es mehr bedarf als Workshops, um vor allem die jüngeren Generationen abzuholen, erklärt der Geschäftsführer der GaPa Tourismus GmbH. „Die Beteiligungsformate müssen neu überdacht werden.“

Zahlen, Daten und Fakten, verpackt in Erklärvideos, sollen dabei helfen, dass meist sehr leidenschaftlich angegangene Thema Kongresshaus, aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. So der Plan der GaPa Tourismus GmbH. Die Videos findet man ebenso, wie deren schriftliche Fassung auf der Homepage von GaPa Tourismus. Elisabeth Koch, Erste Bürgermeisterin, hebt hervor, dass diese „nicht emotionsgetrieben“ seien, und sich sehr darum bemühen, den Bürgerinnen und Bürgern „fundierte Grundlagen“ mit an die Hand zu geben.

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung zeigen, dass bei den jüngeren Generationen noch Aufklärungsbedarf herrscht, was das Vorhaben „Standortentwicklungsplanung 2030“ angeht. Um dies zu ändern, möchte der Tourismuschef sich nun Profis zur Seite zu holen, die sich auf die Begleitung und Moderation solcher Entscheidungsfindungen spezialisiert haben. Bis Oktober 2021 soll eine konkrete Ausgestaltung des Beteiligungsverfahrens vorliegen.

In der Befragung als wichtig hervor gegangen ist in erster Linie die Nutzungsmöglichkeit als Kongress- und Tagungsstätte, sowie ein Kulturzentrum. Dabei soll auch eine gute Erreichbarkeit per Fahrrad, zu Fuß oder per Bus und Bahn gewährleistet sein. Dennoch wird zusätzlicher Parkraum mehrheitlich als notwendig angesehen. Bevorzugt wird hierfür die Lösung mit einer Tiefgarage. Zudem wird deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger sich ein Gebäude wünschen, das allen zeitgemäßen Anforderungen entspricht und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bietet. Gerber wirft hier ein, dass diese Anforderungen vor allem bei einer Lösung innerhalb des Bestandes eine Herausforderung darstellen dürften.

Das Ratsbegehren soll im ersten Quartal von 2022 stattfinden. Im zweiten Quartal kann dann mit einem Ergebnis gerechnet werden. fzi

Quelle: Kreisbote

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