Einweihungsfeier Bundespolizeirevier
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In Garmisch-Partenkirchen hat die Bundespolizei ihre neue Dienststelle eröffnet. Für das feierliche Ambiente der - coronabedingt bewusst überschaubar gehaltenen - Einweihungsfeierlichkeit sorgte ein Bläserquintett des Münchner Bundespolizeiorchesters.

Interimsdienststelle der Bundespolizei in Modulbauweise konnte in Garmisch-Partenkirchen eingeweiht werden

Neues Revier der Bundespolizei im Werdenfelser Land

  • Franziska Pawel
    VonFranziska Pawel
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GAP – „Was lange währt, wird endlich gut“. Mit diesen Worten eröffnete Polizeidirektor Ludger Otto die offizielle Einweihungsfeier des Bundespolizeireviers Garmisch-Partenkirchen. Nach mehrjähriger Planungsphase verfügt die Bundespolizei nun auch im Werdenfelser Land über eine Dienststelle.

Der neue, rund 2.400 Quadratmeter große Bundespolizeistandort befindet sich auf dem Gelände des ehemals von US-Streitkräften genutzten Abrams-Komplexes an der Lazarettstraße. Zwischen März und August wurde dort eine etwa 475 Quadratmeter große Con­taineranlage mit Holzdach aufgestellt, die als Übergangsdienststelle dienen soll. Bis 2026 ist geplant, dass an dieser Stelle das eigentliche Dienstgebäude errichtet wird.

Bei der kleinen Einweihungsfeier am 2. September betonte Polizeidirektor Ludger Otto, Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, dass mit dieser Dienststelle ein lang verfolgtes Ziel erreicht wurde. „Mit dem Revier sind wir in der Lage, unseren Verantwortungsbereich, der sich vom Chiemsee bis in die Zugspitzregion erstreckt, besser abzudecken. Wir können die bundespolizeiliche Präsenz im Werdenfelser Land deutlich erhöhen“, so Otto in seiner Ansprache. Zudem begrüßt er das „partnerschaftliche Verhältnis zwischen den Beamten mit den Adlern und den Löwen auf den Ärmeln“. Zwar sind noch nicht alle Beamten vor Ort, dennoch kann man schon deutlich spüren, dass ein „Miteinander und kein Nebeneinander“ herrscht. 66 Beamten sollen es in der Lazarrettstraße 7 mal werden, darunter 15 Laufbahnabsolventen des mittleren und gehobenen Dienstes.

Uwe Landgrebe, „Einsatzchef“ der Bundespolizeidirektion München, hob die kriminalgeographische Bedeutung des Einsatzraumes an der deutsch-österreichischen Grenze in seiner Ansprache hervor. Landrat Anton Speer sieht die Einweihung als „einen besonderen Tag für den Landkreis an“. Und auch die 1. Bürgermeisterin Elisabeth Koch macht deutlich, dass sie das neue Revier in Garmisch-Partenkirchen sehr begrüßt. „Ich sehe gern, dass die Sicherheit meines Ortes verstärkt wird“, so Koch. Mit 1,7 Millionen Euro ist das im Auftrag des Staatlichen Bauamts Weilheim geschaffene Revier im Kostenrahmen geblieben. Die Interimsdienststelle in Modulbauweise beinhaltet alles, was ein Polizeirevier ausmacht: Durchsuchsuchungs- und Vernehmungsräume, Technik- und Sanitärbereiche, Umkleiden und Besprechungsmöglichkeiten. fzi

Quelle: Kreisbote

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