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Klassikfestival in Ettal

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Eröffnungskonzert
Akihiro Takeda (Violine) aus Japan und der chinesische Pianist Longxuan Wu waren die jungen Künstler, die im Vorjahr das Eröffnungskonzert der Internationalen Sommerakademie in der Rosner-Aula des Klosters Ettal spielten. © Meggy Schäfer

Ettal – Nichts, auch nicht die Corona-Pandemie und die damit verbundenem Auflagen mit aufwändigen Hygiene-Konzept und Besuchereinschränkungen konnte die Internationale Sommerakademie und das damit verbundene Klassikfestival in Ettal stoppen. „Wir sind schon stolz, dass wir 2020 nicht abgesagt, sondern unsere Meisterkurse und die beliebten Konzerte mit Studenten und Professoren so optimal wie möglich und mit großem Idealismus durchgeführt haben“, erklärt Professor Adrian Oetiker, Künstlerischer Leiter des Events.

Ettal – Nichts, auch nicht die Corona-Pandemie und die damit verbundenem Auflagen mit aufwändigen Hygiene-Konzept und Besuchereinschränkungen konnte die Internationale Sommerakademie und das damit verbundene Klassikfestival in Ettal stoppen. „Wir sind schon stolz, dass wir 2020 nicht abgesagt, sondern unsere Meisterkurse und die beliebten Konzerte mit Studenten und Professoren so optimal wie möglich und mit großem Idealismus durchgeführt haben“, erklärt Professor Adrian Oetiker, Künstlerischer Leiter des Events.

„Musik bereichert den Alltag, ist Bestandteil unserer Kultur, deren Unterstützung und Förderung wir uns verschrieben haben“. Die schwierigen Planungen, die Durchführung der Veranstaltungen meisterten er und seine Frau, die Pianistin Paola Da Piante Vicin, zusammen mit Lukas Höfner und Daniel Drieß, beide Geschäftsführende Vorstände vom veranstaltenden Verein „Klangakzente“, mit enormem zeitlichen Aufwand. Aber Studierende, Musikliebhaber und Fans der traditionsreichen Internationalen Sommerakademie – 39 Jahre im schweizerischen Lenk und seit 2017 im Kloster Ettal zuhause – wurden nicht enttäuscht, waren überglücklich.

„Wegen der eingeschränkten Sitzplatzzahl waren alle öffentlichen Angebote nicht nur ausverkauft, sondern nicht alle Kartenwünsche erfüllbar“, sagt Höfner. In diesem Jahr freut man sich auf mehr Normalität und eine Wiederbelebung des eigentlichen Konzepts. „Rund 80 Nachwuchskünstler aus aller Welt werden vom 23.8. bis 3.9. die Räume des Klosters erneut zum Klingen bringen“, freut sich Prof. Oetiker. Die Meisterkurs-Teilnehmer, viele bereits Wettbewerbsgewinner, arbeiten mit ihren Professoren*innen an Verfeinerungen und Perfektionierung von Interpretationen. Zur internationalen Professorenriege gehören 2021 für’s Fach Violine Ana Chumachenco, Nora Chastain und Adelina Oprean, im Fach Cello unterrichten Conradin Brotbek, Wen-Sinn Yang und Francis Gouton, Gesang übernimmt Christine Iven und Klavier Adrian Oetiker. Erstmals wird es einen Schlagzeug-Kurs (Claudio Estay) und einen für Gitarre (Lorenzo Micheli) geben. An den Abenden sollen dann erneut die Früchte der Arbeit in öffentlichen Akademiekonzerten einem breiten Publikum bei kostenlosem Eintritt vorgestellt werden.

Die fünf geplanten und hochkarätigen Klassikkonzerte des Festivals starten am 2.8 in der Rosner-Aula mit ‚Cellissimo‘ (Cellosextett). Ein Gitarrenrezital am 9.8. und ein Klavierabend am 16.8. setzen die Reihe fort. Am 23. und 30.8. formieren sich dann die Professoren zu verschiedenen Ensembles. Die Bandbreite der Programme reicht von Bach bis zur Gegenwart. Kurzfristige Programmänderungen bleiben vorbehalten. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Weitere Infos www.klassik-ettal.de. sm

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