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G7-Gipfel Schloss Elmau: Auch die Rettungsdienste sind im Großeinsatz

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Von: Ilka Trautmann

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Ein Rettungswagen im Einsatz
Die Rettungsdienste im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (und darüber hinaus) sind auf den G7-Gipfel vorbereitet. © Symbolfoto: Arne Dedert/dpa

Die heiße Phase in Vorbereitung des G7-Gipfels hat begonnen, auch die Rettungsdienste im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stehen bereit, um die rettungs- und sanitätsdienstlichen Versorgung der Bevölkerung und Gipfelgäste sicherzustellen.

Seit mehreren Monaten plant der BRK-Kreisverband Garmisch-Partenkirchen gemeinsam mit dem BRK-Bezirksverband Oberbayern und der BRK-Landesgeschäftsstelle den Großeinsatz während des G7-Gipfels in Garmisch-Partenkirchen. Außerhalb des Landkreises werden in München, Bad Tölz-Wolfratshausen, Erding und Landshut mehrere Hundert Einsatzkräfte und Einheiten aus allen Teilen Bayerns vorgehalten. Der G7-Gipfel fällt in die Zuständigkeit der Integrierten Leitstelle Oberland des Bayerischen Roten Kreuzes, weshalb diese ihre personelle Besetzung während der Gipfeltage verdoppeln wird. Von hier aus werden die regulären rettungsdienstlichen Vorhaltungen disponiert, aber auch etwaige Notrufe aus dem Sicherheitsbereich aufgenommen und an den Sanitätswachdienst übergeben.

„Die seit Monaten laufenden Planungen münden nun in eine heiße Einsatzphase. Während im Landkreis normalerweise sieben Rettungswagen vorgehalten werden, werden diese während des Gipfels auf 27 Rettungswagen erhöht“, erklärt Gesamteinsatzleiter Klemens Reindl. „Hierzu werden vier zusätzliche Rettungswachen, die sich teilweise im Sicherheitsbereich befinden, errichtet und betrieben.“ Mit vier Schnelleinsatzgruppen wird innerhalb des Veranstaltungsbereiches für größere Schadenslagen eine noch schnellere Reaktionsfähigkeit des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes sichergestellt. Zudem werden zwei CBRN(E)-Einheiten innerhalb des Gipfelgebiets vorgehalten. Sie sind spezialisiert auf Unfälle mit chemischen, biologischen, radioaktiven und explosiven Substanzen.  

Schätzungsweise werden während des G7-Gipfels insgesamt rund 430 Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes, des MKT und der Bundeswehr (Stellung von Notärzten) innerhalb des Landkreises zum Einsatz kommen. 

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