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Tag der Landfrau im Murnauer Alpenhof

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BBV Landfrauen
Christine Singer informierte über aktuelle Themen. © BBV Landfrauen

Murnau – Wie in den letzten Jahren gönnten sich die Landfrauen eine Auszeit von „Haus, Hof, Familie und Alltag“. Nach einem reichhaltigen Frühstück informierte Kreisbäuerin Christine Singer über aktuelle Themen.

So war ihr die Sensibilisierung zum Thema Wolf und Kombihaltung sehr wichtig. Daneben stellte sie die neue Landwirtschaftsfibel, die mit Hilfe der Zugspitzregion entstand, vor. In dieser werden alle Bereiche der Land- und Forstwirtschaft im Landkreis Garmisch-Partenkirchen dargestellt. Es ist ein informatives Buch entstanden, dass nicht nur für Gäste sondern auch für die Einheimischen neue Erkenntnisse bringt. Auch dieses Jahr ist wieder die Aktion „Themen zum bäuerlichen Advent“ mit dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt geplant.

Wer Texte, Ideen, Rezepte hat, darf sich jederzeit bei Christine Singer melden. Anschließend kam der Pächter des Alpenhofs, Christian Bär zu Wort. Er stellte sein Hotel mit 104 Zimmern und 147 Mitarbeitern kurz vor. Ihm ist es wichtig, für Regionalität zu kämpfen, aber nicht um jeden Preis, denn es sollte immer noch ehrlich sein. Der Einkauf bei den Regionalvermarkter zum Beispiel zeigt, dass nicht immer alle Produkte verfügbar sind. Er will auch seine Gäste für die Besonderheiten der Natur sensibilisieren und anregen, auf diese zu achten. Ihm ist es wichtig, dass die Tür für alle offen ist, auch für die Gäste, die hier wohnen.

Den Abschluss gestaltete Dietmar Valentin mit einem kompetenten Vortrag über Hügel- und Hochbeete. Die Beete auf kleinster Fläche mit hohem Ertrag werden immer in Nord-Süd-Richtung angelegt und sollten nicht mehr als 1,20 m breit sein. Der Aufbau ist bei beiden ähnlich. Zuerst Ast- und Strauchschnitt, dann Rasensoden, Laub, alter Mist und zum Schluss Kompost und eine Schicht Erde darauf. Wichtig ist, jede Schicht ordentlich festzutreten. Der Vorteil der Hügel- und Hochbeete besteht darin, dass durch die Zersetzung des Pflanzenmaterials immer Wärme entsteht und somit die Pflanzen besser wachsen.

Anhand zahlreicher Bilder konnten sich die Landfrauen Ideen und Anregungen für ihren Garten holen. kb

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