Gedenken Terror
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Bei der Zeremonie im Marshall Center Garmisch-Partenkirchen. General Christopher G. Cavoli, kommandierender General der US-Armee in Europa und Afrika (links); Ms. Laura Hemming, Managerin der US Garrison Garmisch und 1. Bürgermeisterin Elisabeth Koch (rechts).

Bewegende Zeremonie im Marshall Center

Gedenken an den 11. September in Garmisch-Partenkirchen

Die Erinnerung an die Anschläge vom 11. September 2001 bleibt prägend für die USA – auch 20 Jahre danach. Das wurde bei einer bewegenden Zeremonie auf dem Gelände des Marshall Centers in Garmisch-Partenkirchen deutlich.

Zwanzig Jahre liegt 9/11 zurück, mit vielen Trauerfeiern haben die Vereinigten Staaten der Opfer gedacht. Die Erinnerung an die Anschläge vom 11. September 2001 bleibt prägend für die USA – auch 20 Jahre danach. Das wurde auch bei einer bewegenden Zeremonie auf dem Gelände des George C. Marshall Centers in Garmisch-Partenkirchen deutlich. Mit Glockenschlägen, der Nationalhymne und dem Kirchenlied „Amazing Grace“ wurde an die Opfer der Terroranschläge gedacht. Eine altehrwürdige Glocke aus der Alten Garmischer Kirche, die die Feuerwehr Garmisch mit einem Kranwagen zum Marshall Center gebracht hatte, wurde zu einem Teil der Zeremonie.

Hochkrarätiger Gastredner in Garmisch-Partenkirchen war Christopher Cavoli, kommandierender General der US-Armee in Europa und Afrika. Er berichtete über die Ereignisse des 11. September. 20 Jahre nach den verheerenden Terror­anschlägen vom 11. September wurde an die 3000 Opfer erinnert, aber auch daran, dass „normale Menschen“ über sich hinauswuchsen und die Rettungs- und Einsatzkräfte Übermenschliches leisteten.

Nach den Terroranschlägen hatten sich Ende 2001 Kräfte des New Yorker City Fire Departements im Hotel „Edelweiss Lodge & Resort“ in Garmisch-Partenkirchen von den kräftezehrenden Rettungseinsätzen erholt. Eine Abordnung von ihnen hatte damals auch die Feuerwehrkameraden in Garmisch besucht – so war es für die Garmischer Wehr jetzt eine besondere Ehre, beim Gedenken zum 20. Jahrestag mit der Bereitstellung der altehrwürdigen Glocke einen Beitrag leisten zu können. tra

Quelle: Kreisbote

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