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Machete in unterschlagenem Auto und Joint im Fußraum - Grenzpolizei Murnau landete einige Treffer

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Kontrolle
Verschiedenste Verstöße konnten am Wochenende im Landkreis Garmisch-Partenkirchen festgestellt werden. © (Symbolbild) Alexandra Stolze

Landkreis - Viel kontrolliert wurde am vergangenen Wochenende wieder im Bereich Garmisch-Partenkirchen durch die Grenzpolizei Murnau. Hierbei konnten verschiedenste Verstöße festgestellt werden.

Gefälschter Führerschein

Zuerst fiel den Schleierfahndern ein Pkw mit Münchner Kennzeichen auf, welcher am Samstagmittag auf der Münchner Straße unterwegs war. In dem Pkw befanden sich zwei Kuwaiter. Der 25-jährige Beifahrer konnte sich lediglich mit einem aus Kuwait stammenden Führerschein ausweisen. Ein Dokument, welches man nicht alle Tage sieht. Dennoch erkannten die auf Dokumente besonders geschulten Fahnder den Trugversuch. Bei dem Führerschein handelte es sich um eine Totalfälschung. Der Student musste mit auf die Grenzpolizeiinspektion. Dort wurde seine Identität geklärt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen den Kuwaiter wurde ein Strafverfahren wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen eingeleitet.

Aufenthaltsverstoß zweier Moldauer  

Zwei Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz konnten dann am Samstagnachmittag, wiederum auf der Münchner Straße, festgestellt werden. Die Schleierfahnder kontrollierten einen Fernreisebus eines Münchner Fernreiseunternehmens. Der Bus war auf dem Weg von München nach Bologna. Das Augenmerk der Beamten fiel auf zwei 45-jährige Moldauer. Diese waren nicht im Besitz des erforderlichen Aufenthaltstitels. Generell gäbe es für Moldauer die Möglichkeit für einen Aufenthalt im Bundesgebiet. Allerdings muss die Aufenthaltsdauer sorgfältig berechnet werden, damit die Gesamtaufenthaltsdauer von 90 Tagen innerhalb jeden 180-Tage-Zeitraums nicht überschritten wird. Dem wurde jedoch nicht nachgekommen. Sie hielten sich nachweislich 185 Tage im Schengen-Gebiet auf. Es wurden daher Strafverfahren wegen Verstößen nach dem Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Der Bus setzte seine Reise ohne die Beiden fort. Sie nahmen sich ein Taxi, fuhren zum Bahnhof und traten von dort ihre Heimreise an.

Machete in unterschlagenem Auto

Ein als unterschlagen gemeldeter Pkw wurde am Sonntagnachmittag auf der B2 festgestellt. Geführt wurde der Pkw von einem 34-jährigen deutsch-österreichischen Staatsangehörigen aus München. Der Sachverhalt klärte sich jedoch auf und der Betriebsleiter konnte im Besitz des Pkws bleiben. Ein weiteres Problem hatte jedoch Bestand. Im Kofferraum des Pkws konnte eine Machete aufgefunden werden. Zum einen konnte kein berechtigtes Interesse zum Führen der Machete vorgewiesen werden. Zum anderen besteht gegen den Herrn ein Waffenbesitzverbot, ausgestellt durch das Kreisverwaltungsreferat München. Es wurde daher ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Machete wurde sichergestellt.

Joint im Fußraum

Am Freitagabend, den 19. November, wurde ein Pkw mit Luxemburger Kennzeichen auf der B2 in Mittenwald kontrolliert. Besetzt war der Pkw mit zwei 22-jährigen luxemburgischen Staatsangehörigen. Aus dem Pkw entnahmen die Fahnder den Geruch von Marihuana. Auf Vorhalt gaben die beiden jungen Männer an, keinerlei verbotene Gegenstände mit sich zu führen. Ein Schwindel, welcher schnell aufflog. Im Fußraum des Beifahrers konnte ein Joint aufgefunden werden. Zu Herkunft und Eigentümer machten die Insassen widersprüchliche Angaben. Es folgte die Beschlagnahme des Joints. Weiter konnten drogentypische Auffälligkeiten beim Fahrer festgestellt werden. Ersten Ermittlungen zu Folge konsumierte er vor Fahrtantritt Marihuana und musste sich deshalb zur Bestimmung des Blutwertes einer Blutentnahme im Krankenhaus Garmisch-Partenkirchen unterziehen. Es wurden Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und dem Straßenverkehrsgesetz eingeleitet.

Joint auf der Ablage

Für den Schmuggel von Cannabis muss sich ein 21-jähriger Franzose verantworten. Er war Beifahrer als ein Pkw mit französischem Kennzeichen am Sonntagmittag, den 21. November, auf der Werdenfelser Straße durch Schleierfahnder aus Murnau kontrolliert wurde. Direkt stieg den Beamten der Geruch von Marihuana in die Nase. Der Auslöser war schnell gefunden. Unmittelbar vor dem Angestellten konnten die Beamten einen bereits angerauchten Joint vorfinden. Auf Vorhalt räumte der junge Mann ein, diesen in Frankreich erworben und mit über die Grenze gebracht zu haben. Der Joint wurde sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. kb

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