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Nicht sonderlich attraktiv: diese Fläche an der Soiernstraße.

Kosmetik-Operationen im G7-Dorf

Schwarzenberger poliert Krün weiter auf

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Im Tourismus- und G7-Dorf Krün gibt es immer noch verbesserungswürdige Stellen. Die will der Rathauschef nun beseitigen.

Krün – Die Arbeit geht Thomas Schwarzenberger (CSU) so schnell nicht aus. Weil in seiner Gemeinde einiges in Bewegung ist. Derzeit vor allem in Klais. Der Ortsteil verwandelt sich peu à peu in eine Baustelle. Die Projekte im Rahmen der Dorferneuerung laufen an. Zu den zahlreichen Unterlagen gesellen sich bald noch ein paar mehr. Der Bürgermeister hat noch ein Fleckerl in Krün gefunden, an dem man an ein paar Stellen feilen könnte: direkt an der Soiernstraße.

Im Blick hat der Rathauschef den Grünbereich, dort wo die Straße einen Ring macht. Aktuell dient sie als Lagerfläche, andere stellen Autos drauf ab, und vorne wuchert das Gras. So soll das kleine Areal, dass die Kommune vom Forst gepachtet hat, nicht bleiben. Zumindest wenn es nach Schwarzenberger geht. Er unterbreitete in der Sitzung des Gemeinderats nun einen Vorschlag zur Verschönerung.

Seine Idee ist, auf der Fläche etwas zum Thema Holz zu realisieren. Weil dieses Material zu Krün passt. Aus historischer Sicht wegen der Flößerei, heute wegen der Zimmerei und des Sägewerks. Schwarzenberger könnte sich einen Ideenwettbewerb mit der Schule für Holz und Gestaltung vorstellen. Oder eine offene Ausschreibung, bei der jeder Bürger sich beteiligen kann. Eine andere Möglichkeit brachte Lothar Ragaller junior (Bürgerliche Wählergemeinschaft/BWG) ins Spiel: einen Infopunkt mit Wandertafel und kleinem Unterstand. Eine Idee, die ebenfalls gut aufgenommen wurde. Doch der Rathauschef wollte noch nicht zu sehr ins Detail gehen, will die Bürger ins Boot holen, ehe eine Entscheidung fällt.

Der Grünbereich ist ohnehin nicht das einzige, was er an der Soiernstraße angehen möchte. Auch das „kleine Problem“ auf der gegenüberliegenden Seite der Fläche. Dort hört der Gehweg abrupt auf. Kein schöner Anblick. Deshalb soll er verlängert werden. „Der Grund gehört der Gemeinde, wir könnten ihn also durchgehend pflastern“, sagte der Rathauschef. Mit dem entsprechenden Anlieger hat er bereits gesprochen. „Wir sind uns noch nicht ganz einig“, berichtete Schwarzenberger. Aber grundsätzlich sei Bereitschaft vorhanden. Abgewickelt werden soll das Ganze über ein Tauschgeschäft. Der Anlieger würde einen Teil von der Kiesfläche erhalten, die an den Gehweg angrenzt, so dass er „von seinem Garten nichts verliert“.

Kontakt hat der Bürgermeister auch schon zum Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) hergestellt. Um zu klären, ob die Vorhaben als Dorferneuerungs-Maßnahme gefördert werden könnten. Die Antwort – positiv. Das Projekt habe Charme, weil für beide Arbeiten ein Zuschuss von 50 Prozent der Kosten im Raum steht. Das schont einerseits die Gemeindekasse und wäre andererseits eine „deutliche Aufwertung“ des Bereichs.

Die Argumentation des Rathauschefs fiel auf fruchtbaren Boden. Niemand sprach sich gegen den Grundsatzbeschluss aus. Obwohl das Thema neu ist. Denn selbst im Etat 2107 wurden beide Maßnahmen noch nicht berücksichtigt. Kein Problem, merkte Schwarzenberger an. Dann stellt man den Betrag in den nächsten Haushalt ein. Denn bis das übliche Verfahren mit Ausschreibung beendet ist, vergeht noch einige Zeit. Zumal an erster Stelle das Einvernehmen des Anliegers steht, ehe man überhaupt in die Planung einsteigt. „Es wird dann eh Frühjahr 2018, bis wir das umsetzen können.“

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