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Freuen sich über die Resonanz: (v. l.) Rathaus-Mitarbeiter Franz Riesch und Marc-Jannis Prelle und Frank Mayer von der Deutschen Post AG. 

Großer Andrang im Rathaus: Deutsche Post stellt Set vor

Kapelle Maria Rast in Krün ziert Sonderbriefmarke zu Weihnachten

Großer Andrang herrschte am Donnerstag im Rathaus Krün. Dort wurden Briefmarken ausgegeben. Aber nicht irgendwelche. Sonderbriefmarken zu Weihnachten. Mit einem ganz besonderen Motiv. 

So sieht sie aus: die neue Weihnachtsbriefmarke.

Krün – Die heilige Familie, der Stern von Bethlehem oder schlicht eine Christbaumkugel – es hat schon viele Motive gegeben, die die Sondermarken der Deutschen Post AG zur Weihnachtszeit zierten. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die idyllisch gelegene Kapelle Maria Rast bei Krün. Eine gute Entscheidung, wie am Donnerstag der Andrang am Erstausgabetag im Rathaus der Isartal-Gemeinde zeigte.

Dort stellten Mitarbeiter der Abteilung „Erlebnis: Briefmarken“ aus München nicht nur das komplette Set, sondern auch die so genannte Maximum-Karte und das Ersttagsblatt mit der Briefmarke, dem Stempel und einer Beschreibung der Örtlichkeit vor. Viele Einheimische wollten sich diese Chance nicht entgehen lassen und griffen zahlreich zu. „Wünschen Sie das Set selbst- oder nassklebend?“, fragte Marc-Jannis Prelle, der Koordinator Süd-Ost des mobilen Post-Teams, eine ältere Kundin aus Mittenwald. Sie bevorzugte die praktische Marke in der Selbstklebe-Version. Andere Besucher wählten den Klassiker zum Befeuchten. So oder so: Beide Varianten zeigen die Kapelle in stimmungsvollem Licht vor Eintritt der Dämmerung, zusammen mit einem beleuchteten Christbaum.

Marken ab sofort bei sämtlichen Postniederlassungen erhältlich

Seit Donnerstag sind die Marken dieser weihnachtlichen Serie bei sämtlichen Postniederlassungen und Agenturen deutschlandweit erhältlich. „Eine sehr gelungene Marke“, lobt ein weiterer Kunde, der sich als Sammler outet. Dass gerade das Kleinod auf den Buckelwiesen als Motiv ausgewählt wurde, begeistert natürlich auch die Gemeindeverwaltung. Deren Mitarbeiter Franz Riesch freut sich über die Darstellung des kleinen Gotteshauses auf der 70-Cent-Marke. „Sie hat keinen Zuschlag wie die Wohlfahrtsmarken, daher dürfte sie sich auch bestens verkaufen lassen“, meint Frank Mayer, ebenfalls für die Deutsche Post in ganz Süddeutschland unterwegs. „Zuständig für die Briefmarken ist das Finanzministerium, Vorschläge für Marken kommen viele, nach Prüfung kann es dann einen Zuschlag geben“, verdeutlicht Prelle.

Zur Geschichte: In den 1990ern haben sich einige Bürger von Krün zusammengetan, um den Bau der Kapelle voranzutreiben. Im Jahre 1998 wurde sie schließlich vollendet und eingeweiht. Weithin sichtbar mit ihrem schmucken Türmchen gibt sie im Inneren den Blick auf das Altarbild des Oberammergauer Holzschnitzers Herbert Haseidl frei.

Wer noch keine dieser schmucken Marken oder Sonderstempel ergattern konnte, hat noch eine weitere Chance. Die Deutsche Post ist am Samstag, 4. November, im Olympiasaal des Kongresshauses in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Im Rahmen der 42. Sammlerbörse des Briefmarken- und Münzensammler-Club „Philatelia“ sind zwischen 9 und 15 Uhr die Artikel ebenfalls zu erwerben. 

Klaus Munz

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