In Krün hat ein Mann einen Unfall gebaut und vor den Polizisten aus einer Schnapsflasche getrunken.
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In Krün hat ein Mann einen Unfall gebaut und vor den Polizisten aus einer Schnapsflasche getrunken.

Schließlich rastete er komplett aus

Mann (32) baut Unfall - als die Polizei kommt, nimmt er erstmal einen Schluck aus der Schnapsflasche

  • Manuela Schauer
    VonManuela Schauer
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Einen Österreicher musste die Polizei Mittenwald bändigen. Der Mann hatte nicht nur einen Unfall gebaut und sich aus dem Staub gemacht. Er wurde dann auch noch aggressiv.

Krün – Er roch nicht nur nach Alkohol, er befand sich offensichtlich auch in einer psychischen Ausnahmesituation: Ein 32-Jähriger aus Österreich hat am Mittwoch einen Unfall im Isartal zu verantworten. Doch dabei blieb es nicht.

Krün: Mann rastet nach Unfall aus

Der Mann – auf dem Beifahrersitz saß eine 14-Jährige – war gegen 18.10 Uhr auf der B2 in Richtung Krün unterwegs . Kurz vor dem Verteiler Nord überholte er das Auto eines Thüringers (23), touchierte dabei die linke Seite, wodurch der Wagen sich um die eigene Achse drehte. Die Beteiligten blieben unverletzt. Der Österreicher hielt kurz an, setzte sein Fahrt aber fort.

Bis sein stark beschädigter Pkw nach 300 Metern kapitulierte. Daraufhin gelang es zwei jungen Männern – 24 und 31 Jahre –, ihn von der Fahrbahn und somit in Sicherheit zu bringen, bis die Polizei Mittenwald eintraf. Im Beisein der Beamten trank der Mann aus einer Schnapsflasche und ging verbal aggressiv auf die Polizisten los. Das führte dazu, dass der 32-Jährige gefesselt werden musste. Was ihm missfiel. Er wehrte sich massiv, weshalb zwei Streifen aus Garmisch-Partenkirchen anrückten.

Autofahrer baut in Krün wohl betrunken Unfall

Der Österreicher kam zur ärztlichen Begutachtung ins Klinikum. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von circa 7500 Euro. Nach bisherigem Ermittlungsstand hat der 32-Jährige vermutlich das Auto von einem Familienangehörigen unterschlagen. Außerdem dürfte er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis sein. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.

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