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Die fliegende Susi: Soiernhaus-Wirtin Susanne Härtl macht eine gute Figur.
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Herrliches Sonnenwetter und eine bestens präparierte Piste. Die Krüner Junggesellen haben beim elften Nostalski-Rennen den fast 500 Zuschauern ein weiteres Mal eine lustige Reise in die Pionierzeit des Skifahrens präsentiert.
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Herrliches Sonnenwetter und eine bestens präparierte Piste. Die Krüner Junggesellen haben beim elften Nostalski-Rennen den fast 500 Zuschauern ein weiteres Mal eine lustige Reise in die Pionierzeit des Skifahrens präsentiert.
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Herrliches Sonnenwetter und eine bestens präparierte Piste. Die Krüner Junggesellen haben beim elften Nostalski-Rennen den fast 500 Zuschauern ein weiteres Mal eine lustige Reise in die Pionierzeit des Skifahrens präsentiert.
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Herrliches Sonnenwetter und eine bestens präparierte Piste. Die Krüner Junggesellen haben beim elften Nostalski-Rennen den fast 500 Zuschauern ein weiteres Mal eine lustige Reise in die Pionierzeit des Skifahrens präsentiert.
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Herrliches Sonnenwetter und eine bestens präparierte Piste. Die Krüner Junggesellen haben beim elften Nostalski-Rennen den fast 500 Zuschauern ein weiteres Mal eine lustige Reise in die Pionierzeit des Skifahrens präsentiert.
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Herrliches Sonnenwetter und eine bestens präparierte Piste. Die Krüner Junggesellen haben beim elften Nostalski-Rennen den fast 500 Zuschauern ein weiteres Mal eine lustige Reise in die Pionierzeit des Skifahrens präsentiert.

Bruchpiloten im Pulverschnee 

Nostal-Ski pur: Mit Pluderhose über den Barmsee-Gletscher

Krün - Herrliches Sonnenwetter und eine bestens präparierte Piste. Die Krüner Junggesellen haben beim elften Nostalski-Rennen den fast 500 Zuschauern ein weiteres Mal eine lustige Reise in die Pionierzeit des Skifahrens präsentiert.

Die Veranstalter haben wieder mal keine Kosten und Mühen gescheut: Als Ansager-Duo hatten sie Ex-Skirennläufer Armin Assinger und den rasanten Blaublüter Prinz Hubert von Hohenlohe engagiert. Na ja, dahinter verbargen sich am Samstag bei der elften Auflage des Krüner Nostalski-Rennens natürlich die inzwischen kultigen Moderatoren Max Achatz und Martin Ceeh. Die zwei verstehen ihr Handwerk, wie aus berufenem Munde bestätigt wird. „Wegen dieser beiden und ihrer Sprüche schaue ich auch heuer wieder zu“, meint Schauspieler Hermann Giefer aus Mittenwald. Für ihn steht fest: „Hier wird beste Unterhaltung geboten.“

Die „lebende Fledermaus“

Das bewährte Duo kennt mittlerweile alle Teilnehmer aus dem Effeff. Mit derlei Hintergrundwissen war also keiner der Ski-Akrobaten vor Spötteleien gefeit. So kündigten Achatz und Ceeh Stephan Benz als „lebende Fledermaus“ an, weil dieser mit wehendem Lodenmantel über den „Barmsee-Gletscher“ bretterte.

Auch der Schwierigkeitsgrad auf der Piste wurde erhöht. Denn diesmal mussten die rund 70 Wintersportler nicht nur die gefürchtete Schanze und die vor zwei Jahren eingeführte Schnapsstation meistern, sondern auch am Glücksrad drehen. Dort gab es Plus- oder Minuspunkte auf die Laufzeit – aber auch Bier und Zehnerkarten fürs Liftfahren konnten gewonnen werden.

Flexibilität war ebenso beim Moderatoren-Duo gefragt. „Wir übertragen vom Barmsee-Gletscher in 207 Länder“, klärte Achatz die Zuschauer auf. Der Haken daran: „Da alle internationalen Kommentatoren ausgefallen sind, übernehmen wir sämtliche Ansagen.“ Prompt ging’s mit russischem Dialekt weiter, als Olga Petrova mit Startnummer 15 bei den Damen mit Kante gestartet war. „Sie trinkt nur Kartoffelschnaps und kommt ins Arbeitslager, wenn sie nicht heil runterkommt.“

Bruchlandung an der Schanze

Als Lisa Tuma bei ihrem Schanzenflug eine Bruchlandung hingelegt hatte, folgte vom Ansagerpodest die Entwarnung. „Du hast schon gewonnen, weil Dein Freund Benedikt Schober der Zeitnehmer ist.“ Ins Visier der Moderatoren geriet auch Pechvogel Leonhard Fendt, der mehrmals gestürzt war und viel Zeit verloren hatte. Deshalb werde er nun in einer TV-Sendung, die vermisste Menschen aufspürt, aufgenommen.

Der älteste Teilnehmer kam diesmal aus Ohlstadt. Jochen Jahn, 80 Jahre alt, ist nicht nur ein rüstiger Bergfex, sondern auch leidenschaftlicher Sammler historischer Holzlatten. So finden sich in seinem Fundus Original-Olympiaskier von 1936. In Krün ging Jahn mit einer Ausrüstung an den Start, die er seit 65 Jahren nicht mehr benutzt hatte. Der Senior reiste übrigens nicht alleine an: „Heuer habe ich meine Tochter Katharina überredet mitzufahren.“ Ebenfalls im Schlepptau – mit Kamera und Schreibblock – Enkelin Anna Berchtenbreiter, die an der Universität Eichstätt Journalistik studiert. Die 21-Jährige, die mehrere Wochen als Praktikantin Erfahrungen beim Tagblatt gesammelt hatte, war für eine Online-Redaktion im Einsatz. Immerhin: Auf ihrem Block konnte sie einen 10. Platz ihrer Mutter und einen 25. Rang ihres Opas notieren.

Frühmorgens minus 23,2 Grad

Wie bei allen Teilnehmern war aber die Gaudi das Wichtigste bei diesem Nostalgie-Wettkampf, der mit der Siegerehrung im Wallgauer Haus des Gastes endete. Für Speisen und Getränke während des fast vier Stunden dauernden Rennens hatte das Team von Michael und Sabine Kriner vom Alpengasthof Barmsee gesorgt. Was angesichts der Kälte eine echte Herausforderung für die versierten Gastronomen war. „Ich habe schon um 5 Uhr morgens den Grill im Zelt angeheizt“, erzählt der Wirt. „Da hatte es hier 23,2 Grad minus.“

Diese sibirischen Verhältnisse haben aber letztlich keinen abgeschreckt. Denn für echte Ski-Nostalgiker kann keine Herausforderung groß genug sein. 

Wolfgang Kunz

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