Kleines Spiel mit großen Verlusten: Spielbank-Direktor Peter Koppelstätter im Automatensaal der Spielbank Garmisch-Partenkirchen. Über 185 Geräte stehen dort. Foto: Ströter

Alpen-Casino verliert erneut kräftig

Garmisch-Partenkirchen - Die Talfahrt der Spielbank Garmisch-Partenkirchen hat sich 2008 fortgesetzt. Der Bruttospielertrag (BSE) sank im Vergleich zum Vorjahr um 28,5 Prozent auf nun 11,96 Millionen Euro.

Für das Große Spiel (Französisches Roulette, American Roulette, Poker, Black Jack sowie Texas Hold'em) weist die Statistik einen BSE von 2,69 Millionen Euro aus, fast 14,9 Prozent weniger als 2007. Die Automaten verbuchten einen BSE von fast 9,72 Millionen Euro, gut 31,7 Prozent weniger. Mit einem Gesamtverlust von 28,5 Prozent liegt das Alpen-Casino im bayerischen Schnitt.

Mit dem Bruttospielertrag sinkt auch die Spielbankabgabe in Höhe von 15 Prozent an die Marktgemeinde und 35 Prozent an den Freistaat Bayern.

Die Gründe für den erneuten Einbruch liegen für Spielbank-Direktor Peter Koppelstätter auf der Hand: Das Angebot an privaten Spielstätten wachse ganz gewaltig, in München ebenso wie vor Ort. Dazu komme, dass Gäste, die für staatliche Spielbanken gesperrt seien, in privaten Einrichtungen weiter spielen könnten. Und Spielhallen würden häufig auch das Rauchverbot umgehen. (matt)

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