Nicht schlecht, aber wieder Letzter

Landkreis bleibt das Schlusslicht

Landkreis - Es ist immer dasselbe Spiel: Laut Arbeitsmarktbericht landet der Landkreis wieder auf dem letzten Platz. Aber: Die Zahlen liegen wenigstens aus konstant gutem Niveau.

... Und Garmisch-Partenkirchen bildet das Schlusslicht. Monat um Monat wiederholt sich diese Nachricht – immer, wenn die Agentur für Arbeit Weilheim den Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Fürstenfeldbruck mit Weilheim-Schongau sowie Landsberg mit Starnberg liegen stets vor dem Landkreis. Doch gibt es eine gute Nachricht, die sich erfreulicherweise ebenfalls wiederholt: Die Zahlen liegen auf konstant gutem Niveau.

Garmisch-Partenkirchen weist mit 1344 Personen eine Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent auf. Damit liegt der Landkreis um 0,3 Punkte über dem Durchschnitt im Agenturbezirk von 2,7 Prozent.

Besonders im Fokus standen dabei für die Berufsberater in den vergangenen Wochen die Jugendlichen. Man habe „intensiv daran gearbeitet“, passende Stellen zu vermitteln beziehungsweise junge Männer und Frauen für noch freie Ausbildungsstellen zu gewinnen, betont Michael Schankweiler, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Weilheim. Hier herrscht enormes Ungleichgewicht: Ende September waren insgesamt in den Landkreisen 32 Jugendliche als ausbildungssuchend gemeldet. Ihnen stehen 520 offene Ausbildungsstellen gegenüber.

kat

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