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Thomas Bach

Bach: Gespräche in Garmisch werden fruchtbar sein

Garmisch-Partenkirchen - Trotz des angekündigten Bürgerbegehrens von Gegnern der Olympia-Bewerbung für 2018 in Garmisch-Partenkirchen glaubt DOSB-Präsident Thomas Bach an eine Lösung des Konflikts.

"Ich denke, dass das große Angebot an Gesprächen in Garmisch-Partenkirchen Früchte tragen wird“, sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Freitag am Rande der Olympischen Jugendspiele in Singapur.

Die Einwände und Kritiken gegen die Münchner Bewerbung um die Olympischen Winterspiele in acht Jahren müsse man ernst nehmen, “aber nicht überbewerten“. Auch vor der Fußball-WM 2006 habe es Kritik gegeben. Sechs Monate vor dem Turnier in Deutschland habe man nach einer Diskussion um die Sicherheit der Zuschauer alle Stadien abreißen wollen. “Danach wollte sich keiner mehr daran erinnern“, sagte Bach.

Im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) sehe man diese deutschen Probleme entspannt. “Wenn ich hier einen IOC-Kollegen danach frage, zuckt er nur mit den Schultern. Sie sehen es genauso entspannt“, meinte der deutsche IOC-Vizepräsident.

Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea) sind die Mitbewerber um Olympia 2018 und buhlen ebenso wie München auch bei den Jugendspielen in Singapur um die Gunst der IOC-Mitglieder. “Die Sympathie konnte verstärkt werden und ihre Neugier in Gesprächen durch Substanz ersetzt werden“, sagte Bach. “Das ist ein wesentlicher Fortschritt.

dpa

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