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Rüsten an den Straßen auf: (v.l.) Leonhard Ostler, Monika Baudrexl und Tessy Lödermann installieren die Reflektoren.  

Für Tiere und für Verkehrsteilnehmer

Besserer Schutz vor Wildunfällen

Landkreis - Es ist ein unangenehmes Zusammentreffen mit einem Tier: Wildunfälle sind nicht gerade eine Seltenheit. Nun versucht man, dem mit Reflektoren entgegenzuwirken. 

Bayernweit kommt es jährlich zu über 60 000 Wildunfällen. Auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gibt es Straßenabschnitte, bei denen Verkehrsteilnehmer und Reh, Fuchs und Co. vermehrt aufeinander treffen. In einer gemeinsamen Aktion des Tierschutzvereins des Landkreises und der Kreisgruppe des Bayerischen Jagdverbands (BJV) wurden nun besonders gefährdete Strecken auf einer Länge von insgesamt 18 Kilometern mit Wildwarnreflektoren ausgestattet.

Damit verbindet Tessy Lödermann einen Wunsch. „Wir hoffen, dass unsere Aktion Mensch und Tier besser schützt“, sagt die Vorsitzende des Tierschutzvereins. Aber das Allerwichtigste sei, dass Verkehrsteilnehmer auf Strecken, an denen Wildtiere unterwegs sind, besonders vorsichtig und bremsbereit fahren. Mit Leonhard Ostler, Monika Baudrexl sowie im Bereich Mittenwald Dieter Schermak machte sie sich auf, um die Reflektoren, die der Tierschutzverein mit der Spende der BJV-Kreisgruppe vom Christkindlmarkt gekauft hatte, an den entsprechenden Strecken zu installieren. Angebracht wurden sie an der B23 von Untergrainau über Griesen bis zur Landesgrenze, an der Straße zum Eibsee und in Richtung Mittenwald die Schmalenseehöhe und der Bereich am Isarhorn. 

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