Zufrieden zeigt sich Bezirksleiter Josef Felix mit den Werdenfelser Blasmusikanten. foto: kaiser

Bezirksmusikfest 2014 in Altenau

Garmisch-Partenkirchen - Das Bezirksmusikfest 2014 findet in Altenau statt. Hoffentlich ist dann das Interesse größer als es bislang für die Veranstaltung 2012 im Ortsteil Garmisch ist...

Matthias Millian, Vorstand der Garmischer Musikkapelle, ist ein wenig enttäuscht. Für das Bezirksmusikfest, das am 5. August im Rahmen der Garmischer Heimatwoche stattfindet, haben sich ihm zufolge erst neun Kapellen angemeldet. Deswegen bat er bei der Jahresversammlugn des ober- und niederbayerischen Musikbunds inständig: „Bittschön, meldet Euch bald an."

Diese Gedanken muss sich Ludwig Wilhelm, Vorsitzender der Altenauer Musikkapelle, erst in gut zwei Jahren machen: Er bewarb sich für seine Kapelle um die Ausrichtung des Bezirksmusikfest 2014 - zu seiner großen Freude mit Erfolg.

35 Musikkapellen und Trommlerzüge, fast 1300 aktive Blasmusikanten gehören zum der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Für sie hatte der Werdenfelser Bezirksleiter Josef Felix aus Bad Bayersoien viel Lob über. Besonders hob Felix das gelungene Bezirksmusikfest in Unterammergau hervor und verlieh auch seiner Freude darüber Ausdruck, dass es gelungen sei, das Gebirgsmusikkorps in Garmisch-Partenkirchen zu erhalten: „Die Instrumental-Ausbilder aus dem Musikkorps sind wichtige Säulen der regionalen Blasmusik.“ Der Musikbund als 1954 gegründete Dachorganisation aller Blasmusiker hatte sich ebenfalls mit einer Unterschriftenaktion für den Erhalt eingesetzt.

Einen wichtigen Termin für alle Musikanten gab der Weilheimer Bezirksleiter Max Kriesmair bekannt: Vom 17. bis 20. Mai findet in Weilheim das Landesmusikfest statt, bei dem voraussichtlich 170 Kapellen und Spielmannszüge mitwirken werden.

Ein weniger schönes Thema sprach dann Kriesmair als Mitglied des Musikbund-Vorstands noch an: die Gema-Gebühren. Er riet den einzelnen Kapellen dringend, sämtliche meldepflichtigen Musikstücke anzugeben. Jedes nicht gemeldete Stück könne mit hundertprozentigem Aufschlag nachberechnet werden. „Meldet also wirklich alles. Das, was eine normale Kapelle braucht, ist ohnehin im Rahmenvertrag enthalten.“

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