Bundeswehr stockt auf

Murnau - Der Bundeswehr-Standort in Murnau soll weiter wachsen. Es ist geplant, die Anzahl der Soldaten und zivilen Mitarbeiter auf 800 zu erhöhen.

Es ist geplant, bis 2010 die Stärke des in der Werdenfelser Kaserne stationierten Führungsunterstützungsbataillons 293 von derzeit 650 auf rund 800 Soldaten (inklusive Rekruten) und zivile Mitarbeiter aufzustocken. Diese Zahl nannte jetzt der stellvertretende Kommandeur und Oberstleutnant Ingo Handschuh beim traditionellen Neujahrsempfang der Bundeswehr und der Marktgemeinde Murnau.

Mit der wachsenden Personalstärke nimmt laut Handschuh auch die „Einsatzbereitschaft“ zu. Ab Februar werden 56 Zeitsoldaten aus der Murnauer Kaserne für vier bis fünf Monate nach Afghanistan verlegt. Handschuh geht davon aus, dass das Führungsunterstützungsbataillon künftig jedes Jahr ein „Kontingent“ in einer ähnlichen Größenordnung für Auslandseinsätze stellen wird. Bis 2014 sollen zudem die Unterkünfte und die Kanalisation in der Werdenfelser Kaserne schrittweise saniert werden. Kostenpunkt: sieben bis acht Millionen Euro.

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