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Die Beamten fragen nach und wollen wissen, ob die Ausflügler aus ein und derselben Familie stammen. 

Viele Kennzeichen aus ganz Bayern unterwegs

Nicht alle sind einsichtig: Samstag einsatzreichster Tag seit Ausgangsbeschränkung

Viele halten sich an die Regeln, viele aber eben auch nicht: Viele Ausflügler fuhren am Samstag in die Berge. 

Landkreis – Samstagfrüh um 9 Uhr: Am Eibsee bei Grainau herrschte noch Ruhe. Die Ruhe vor dem Sturm. Obwohl eine Ausgangbeschränkung aufgrund der Corona–Epidemie gilt, stürmten die Ausflügler später regelrecht ins Freie. Auch an der Talstation der Kreuzeckbahn in Garmisch-Partenkirchen fuhr ein Auto nach dem anderen auf den Parkplatz.

 An der Hausbergbahn das gleiche Bild. Wanderer und Skitourengeher packten ihre Rucksäcke und machten sich auf den Weg Richtung Berg. Die Polizei kam vorbei und konnte einige Sportbegeisterte sensibilisieren. Die Fahrzeuge trugen Kennzeichen aus ganz Bayern, sogar aus Norddeutschland waren welche dabei. Am Wank sah es nicht anders aus. Die Parkplätze waren voll.

 Tatsächlich bestätigt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd, dass es sich an diesem Samstag um den bislang einsatzreichsten Tag seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen am 21. März handelte. Die Wanderparkplätze hätten sich im Laufe des Tages „besonders in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeiinspektionen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz und der Polizeistation Kochel gefüllt und seien teils bis an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen“. „Insgesamt zeigen die Menschen Verantwortung“, sagt Präsidiumssprecherin Carolin Hohensinn. „Fakt ist aber auch, dass noch nicht alle die Ernsthaftigkeit der Situation erkannt haben.“ Gegen diese wird konsequent vorgegangen.  

db

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