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Bequem gemacht: Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin der Bahntochter DB Regio Oberbayern, bei der Präsentation des "Talent 2" am Murnauer Bahnhof.

Züge vorgestellt

So sieht die neue Werdenfelsbahn aus

Murnau - Schon kommende Woche wird der erste neue Zug auf der Werdenfelsbahn fahren. Ob bis Dezember aber alle 37 bestellten Züge zur Verfügung stehen, muss sich noch zeigen.

Die Deutsche Bahn AG will bis zum Jahresende die komplette Flotte austauschen. Das heißt, es werden künftig auf der Werdenfelsstrecke nur noch die Triebzüge der Baureihe ET 442, auch „Talent-2“-Züge genannt, zwischen München und Innsbruck unterwegs sein. Die bisherigen doppelstöckigen Fahrzeuge gehören dann der Vergangenheit an. Die ersten vier neuen Triebwagen bekam die Bahn vergangene Woche. Einzelne Verbindungen werden bereits in nächster Zeit mit den neuen Fahrzeugen bestritten.

Insgesamt 37 Stück hat die Bahn beim Hersteller Bombardier bestellt. Das Investitionsvolumen umfasst rund 160 Millionen Euro. Bis Dezember sollen die Züge geliefert sein, so lautet der Plan. „Ich hoffe, dass wir bis dahin auch alle kriegen“, sagt Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin der Bahntochter DB Regio Oberbayern. Das bleibt jedoch abzuwarten. „Bombardier Transportation wird einen Großteil der vierteiligen Züge vor Ende 2013 zur Auslieferung bereitstellen können“, erklärt Unternehmenssprecher Dr. Sebastian Heindrichs auf Anfrage des Garmisch-Partenkirchner Tagblatts / Murnauer Tagblatts.

Die neuen Züge, die maximal eine Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde erreichen können, wurden auf das Werdenfelser Land zugeschnitten, was die Ausstattung betrifft. So bieten sie der Bahn zufolge viel Platz für Gepäck sowie Mehrzweckbereiche, in denen Fahrräder und Skiausrüstungen abgestellt werden können. Für Radl gibt es nach Angaben von DB-Pressesprecher Franz Lindemair deutlich mehr Raum als in den alten Zügen.

Roland Lory

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