Im Dienst der Jugend

Garmisch-Partenkirchen - Der Kreisjugendring Garmisch-Partenkirchen hat einen neuen Geschäftsführer: Robert Mix übernimmt den Job von Christoph Bittlmayer, der aus privaten Gründen ins Altmühltal zurückkehrt.

Der Wechsel war nahtlos: Bittlmayer hatte sein Amt des Geschäftsführers zum Jahresende zur Verfügung gestellt. Seinen Job übernahm Diplom-Sozialpädagoge Mix zum 1. Januar. Eine Menge Erfahrung in Sachen Jugendarbeit bringt der gebürtige Rosenheimer mit, der nach seinem Studium an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München viele Jahre im Stadtjugendring seiner Heimatstadt gearbeitet und als kommunaler Jugendpfleger für den Landkreis Miesbach verantwortlich war. "Mein Berufswunsch stand für mich bereits seit der Kindheit, seit meiner Pfadfinder-Zeit fest", erzählt er.

Viele der Garmisch-Partenkirchner Kollegen kennt er von gemeinsamen regionalen Fortbildungen und Begegnungen. So erfuhr er auch von der vakanten Stelle. "Eine Herausforderung, um die ich mich sofort beworben habe". Schon nach den ersten Tagen kann er einschätzen, dass er, wie erwartet, "ein gut bestelltes und organisiertes Feld mit engagierten und motivierten Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern" übernehmen kann. "Die Kontinuität der Arbeit mit den bereits vorbereiteten Projekten werde ich natürlich gern so weiterführen. Wichtig ist mir dabei, immer zu hinterfragen, was die Jugendlichen selbst wollen", versteht er sich samt seinem Team als eine Art Dienstleistungseinrichtung in Sachen Jugendarbeit.

Sein Konzept ist es, ein breites Spektrum an Möglichkeiten anzubieten, bei dem die Jugendlichen eingeladen sind, ihre eigenen Erlebnisse durch die unterschiedlichsten kreativen Aktionen selbst mitzugestalten. Erst aber einmal will sich Mix einen Überblick über alles verschaffen und findet es super, dass er dabei einfach ein erfahrenes Team zur Seite hat. Zum Fuß fassen gehört für den neuen Geschäftsführer auch der Umzug ins Werdenfelser Land, der in Kürze ansteht. Schon an Ort und Stelle hat der Musikfan Mix jedenfalls seine Gitarre. Und vielleicht bekamen ja die Vorstandsmitglieder des Kreisjugendrings bei der gestern anstehenden ersten Sitzung schon mal eine musikalische Kostprobe.

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