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Bislang letztes Opfer der Einbruchsserie war die Laberbahn in Oberammergau.

Wer ist das nächste Opfer?

Einbruchsserie im Landkreis reißt nicht ab

Landkreis - Bislang wurden die Täter noch nicht gefasst. Die Ermittlungen der Polizei, die auf verstärkte Präsenz setzt, laufen

Die Einbruchsserie im Landkreis in Vereinsheime, Firmen und Geschäfte scheint nicht abreißen zu wollen. Innerhalb der vergangenen Wochen drangen Unbekannte in Gebäude in Oberammergau, Eschenlohe, Grafenaschau sowie in die Schaukäserei Ettal und die Kolben- und die Laberbahn sowie den Wellenberg in Oberammergau ein. Mal erbeuteten die Einbrecher Geldbeträge oder Wertgegenstände wie Laptops, mal hinterließen sie lediglich eine Spur der Verwüstung. Ob es sich dabei um die jeweils gleichen Täter handelt, ist fraglich. Die Polizeiinspektion in Oberammergau teilt mit, dass die Ermittlungen noch laufen, dass jedoch verstärkt Polizisten in den Orten eingesetzt werden und Streife fahren.

Christine Magold vom Schützenhaus an der Kälberplatte in Oberammergau vermutet, dass es sich bei den Verbrechen um eine geplante Einbruchsserie handelt. „Es ist einfach schon auffällig, dass innerhalb von so kurzer Zeit so viel passiert ist“, sagt sie. Zwar sind nur 60 Euro bei den Schützen weggekommen. Die Türen des Hauses wurden jedoch gewaltsam aufgebrochen, sagt Magold. „Das müssen die mit richtig viel Kraft gemacht haben“, sagt die Erste Schützenmeisterin. „Immerhin war eine Tür mit einer Eisenzarge versehen.“ Froh ist sie, dass aus dem aufgebrochenen Waffenschrank nichts geklaut wurde. Angst davor, dass die Täter wiederkommen, hat sie nicht. „Das glaube ich nicht. Ich denke, dass nun eher jene Vereine Angst haben müssen, in deren Heime noch nicht eingebrochen wurde.“

Auch der Erste Vorsitzende des ESTV Eschenlohe, Bernhard Mangold, kann sich vorstellen, dass die Einbrecher systematisch vorgehen. „Ob die sich jetzt aber nur Vereinsheime vorgenommen haben, kann ich natürlich nicht sagen.“ In dem des Eisstockclubs haben die Diebe einen Laptop mitgehen lassen und Fenster aufgebrochen. Insgesamt entstand ein Schaden um die 3500 Euro.

Nichts geklaut, dafür viel beschädigt wurde auch im Vereinsheim des TSV Grafenaschau. Hier entstand insgesamt ein Schaden um die 2500 Euro. Toni Schlögel vom TSV glaubt ebenfalls nicht, dass die Täter wiederkommen. „Sie sind bei uns nicht fündig geworden“, sagt er. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie bei uns weiterhin auf Beutejagd gehen. Auf jeden Fall hoffe ich, dass die Polizei die Täter bald findet."

Magdalena Kratzer

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