Eisberg am Ufer des Soier Sees

Bad Bayersoien - Wenn man derzeit um den Bayersoier See wandert, sieht man am Nordufer schon von weitem einen riesigen Eisturm in die Höhe ragen.

Er steht im Garten von Martin Maier, der an der Köchelstraße mit Grundstück Richtung See wohnt. Jedes Jahr speist er diese Attraktion aus seiner Quelle. Durch die kalten Temperaturen nachts mit bis zu minus 20 Grad ist der eisige Koloss dieses Jahr besonders eindrucksvoll geworden. Er hat inzwischen eine Höhe von acht und eine Breite von fünf Metern erreicht.

Und wie entstand der „weiße Riese“? Maier erklärt’s: An drei Stangen hat er verschiedene Querriegel befestigt, die dann mit Brettern und Bohlen belegt werden, so dass das Wasser eine Angriffsfläche hat. Durch die Mitte wird bis zum höchsten Punkt eine Wasserleitung gelegt. Daraus spritzt dann die ganze Nacht das kühle Nass durch einen Spritzbrausekopf auf die Flächen und langsam entsteht so ein Eisberg.

Nach Martin Maiers Schätzung stecken rund 100 Kubikmeter Wasser in dem Gebilde. Ein Nachteil ist, dass der Platz sehr sonnig liegt und bei wärmeren Temperaturen täglich wieder etwas wegschmilzt. Vorerst haben aber weiter vor allem die Kinder ihren Spaß, die vor dem Ungetüm herumtoben. Vor einem Hinaufsteigen oder -klettern wird aber dringend gewarnt.

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