Energie-Agentur: Kooperation mit anderen Landkreisen nötig

Landkreis - Um sich die staatlichen Zuschüsse für die Gründung einer Energie-Agentur nicht entgehen zu lassen, müsse der Kreistag endlich aktiv werden, fordern die Grünen.

86 000 Einwohner hatte der Landkreis Garmisch-Partenkirchen noch vor einem Jahr. Um bei der Einrichtung einer regionalen Energie-Agentur in den Genuss staatlicher Fördergelder zu kommen, ist aber ein Einzugsbereich von mindestens 250 000 Menschen nötig. Das heißt: Die Werdenfelser müssten mit anderen Kreisen in Sachen Energie-Agentur kooperieren, wollen sie sich die Zuschüsse, die im sechsstelligen Bereich liegen, nicht entgehen lassen. Die Grünen fordern nun, das Thema in der nächsten Kreistags-Sitzung auf die Tagesordnung zu setzen.

Das Gremium möge beschließen, die Einrichtung einer solchen Agentur zusammen mit den Landkreisen Weilheim-Schongau und Starnberg zu prüfen, heißt es in dem Antrag der Kreisrätinnen Christl Freier, Geli Rolles und Tessy Lödermann. „Insbesondere für das mittelständische Handwerk“ stelle sich mit Etablierung einer derartigen Stelle, die als Ansprechpartner für Bürger, Firmen und Gemeinden in Energie-Fragen dienen soll, „ein echter Mehrwert ein“. Der Öko-Profit bleibe in der Region, wovon alle Bürger und Kommunen des Landkreises profitierten, argumentieren die Grünen. Sie mahnen zur Eile. Man könne die Antragsunterlagen nur bis 30. Oktober einreichen.

Nach Angaben von Landratsamts-Sprecher Christian Praxl wird das Thema in der nächsten Kreistagssitzung behandelt. Diese sei für die zweite Julihälfte geplant. (roy)

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