Die Erde bebte bis nach Bayern

Garmisch-Partenkirchen - Das verheerende Erdbeben in Japan war am Freitag auch in Bayern deutlich zu spüren.

Um 6.59 Uhr hätten die Detektoren auf der Zugspitze (2962 Meter) und die anderen neun über Bayern verteilten Messstationen das heftige Beben registriert, teilte das Landesamt für Umwelt (LfU) mit.

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Für fast eine halbe Stunde seien Rekordausschläge aufgezeichnet worden. “Seitdem werden immer noch weitere Erschütterungen, hervorgerufen durch Nachbeben, registriert“, teilte LfU-Präsident Albert Göttle in Augsburg mit. “Selbst in Bayern bewegte sich der Boden noch um mehrere Millimeter.“

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Selbst auf der Zugspitze war das Beben in Japan zu messen - allerdings mit 13 Minuten Verzögerung.

Diese für den Menschen unmerklichen Bewegungen werden durch hochempfindliche Messgeräte aufgezeichnet. Das ferne Japan-Beben sei jedoch mit seiner Stärke von 8,9 so gewaltig, dass selbst die Detektoren in Bayern große Ausschläge verzeichneten. Diese kommen allerdings in Bayern mit einer Zeitverzögerung von 13 Minuten an.

dpa/lby

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