Erster Schritt zum neuen Finanzamt

Garmisch-Partenkirchen - Der Architekten-Wettbewerb ist abgeschlossen, übrig geblieben sind vier Modelle, wie das neue Finanzamt an der Dompfaffstraße

Das Konzept, das die Verantwortlichen präferieren, sieht zwei parallel zueinander angeordnete Längsgebäude vor, die durch drei dazwischen angesiedelte Treppenhäuser miteinander verbunden sind. Ehe das Bayerische Finanzministerium allerdings diesem Entwurf tatsächlich den Zuschlag erteilt, warte man den Bebauungsplan ab, weiß Peter Aumann, Bereichsleiter Hochbau am Staatlichen Bauamt Weilheim. Ein Schritt, der allerdings Jörg Hahn zufolge, gar nicht "zwingend erforderlich" ist: "Eigentlich benötigt das Finanzministerium von der Gemeinde nur die Zusicherung, dass die Fahr- und Spartenerschließung bis zur Inbetriebnahme steht", meint der Garmisch-Partenkirchner Bauamts-Chef. Die notwendigen Parameter, wie die Zahl der erforderlichen Stellplätze, seien bereits im Vorfeld des Wettbewerbs geklärt worden. Während er die Aufstellung des rechtskräftigen Bebnauungsplans sdaher nicht rfpür notwendig erachtet, weiß Aumann, dass die Vertreter des Ministeriums trotzdem darauf pochen. Angesichts der Erfahrungen mit dem früheren US-Areal an der St.-Martin-/Olympiastraße, wo die Behörde zunächst angesidedelt werden sollte, wovon dann allerdings aus Rücksicht auf den Markt abgesehen wurde, "ist man vorsichtiger geworden".

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