Einen Sachstandsbericht zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals am Kloster und zur Opferarbeit will Abt Barnabas Bögle am heutigen Freitag vorlegen. Foto: Thomas Sehr

Ettaler Abt sieht in Aufarbeitung des Missbrauchsskandals "eine Lebensaufgabe"

Ettal - Nach seinem Rücktritt im Februar ist Abt Barnabas Bögle vom Kloster Ettal nie mehr groß in der Öffentlichkeit aufgetreten. Jetzt nimmt er in einem großen Merkur-Interview Stellung zu den Vorfällen.

Die Veröffentlichungen in Zusammenhang mit den sexuellen Missbrauchsfällen und körperlichen Misshandlungen durch Mönche an Schülern des Internats haben die Benediktinerabtei schwer getroffen und in ihren Grundfesten erschüttert.

Nach seiner Wiedereinsetzung durch den Heiligen Stuhl in Rom und die Wiederwahl durch den Ettaler Konvent nimmt jetzt Abt Barnabas erstmals in einem Interview ausführlich Stellung zu den Geschehnissen. Dabei spricht der gebürtige Rottenbucher, der seit nunmehr 30 Jahren dem Kloster angehört, unter anderem davon, dass er in der Aufarbeitung der Taten, verbunden mit einer wirksamen Hilfe für die Opfer, eine „Lebensaufgabe“ sehe. Noch einmal bittet der Abt alle Betroffenen um Verzeihung für das Leid, das ihnen während ihrer Zeit in Ettal widerfahren sei.

Den großen Zuspruch, den er, viele Mitbrüder und die Abtei „in diesen schweren Wochen und Monaten“ von vielen Seiten, auch aus der Bevölkerung, erfahren habe, wertet der 53-Jährige „als großen Vertrauensbeweis, aber auch als Auftrag, dass ich mich dieser Sache stellen muss“. Das komplette Interview lesen Sie in der Freitag-Ausgabe des Münchner Merkur (Seite 3).

(hut)

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