Das neue Euregio-Duo Geschäftsführer Martin Kriner (2. v. r.) und seine Vertreterin Erna Andergassen mit Landrat Harald Kühn (r.) und Seefelds Bürgermeister Werner Frießer. Foto: tab

Euregio: Ansprechpartner für grenzübergreifende Projekte

Garmisch-Partenkirchen - Martin Kriner heißt der neue Geschäftsführer der Euregio Zugspitze-Wetterstein-Karwendel. Zusammen mit Erna Andergassen aus Seefeld steht der Saulgruber künftig als Ansprechpartner zur Verfügung.

„Schwierige Zeiten schweißen zusammen“, hat Seefelds Bürgermeister Werner Frießer in den vergangenen Monaten erlebt. Gut ein Jahr war das Euregio-Büro an der Garmisch-Partenkirchner Bahnhofstraße ohne Geschäftsführer, der Stimmung unter den Kommunen der Region Zugspitze-Wetterstein-Karwendel habe das jedoch keinen Abbruch getan. „Die Projekte sind weitergelaufen“, versichert der amtierende Euregio-Präsident. Diesen Eindruck teilt Landrat Harald Kühn, der den Kreis Garmisch-Partenkirchen als Vize-Präsident in dem Gremium vertritt: „Trotzdem war es wichtig, die Stelle neu zu besetzen.“

Der künftige Ansprechpartner für grenzübergreifende Projekte ist Martin Kriner aus Saulgrub. Zusammen mit Erna Andergasser aus Seefeld, die ihn vertritt und im Bereich Marketing sowie Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, arbeitet er sich in die Materie ein. Erste Erfahrungen mit ihrem Wirkungsfeld haben der gelernte Sparkassen-Betriebswirt und die frühere Mitarbeiterin von Casino Austria bereits gesammelt. „Die Kennenlern-Runde steht noch aus“, sagt die 49-jährige Tirolerin, die genau wie ihr Kollege im Gemeinderat ihres Heimatortes sitzt.

Die Themen, mit dem sich die beiden künftig beschäftigen, seien sehr interessant, unterstreicht der 48-jährige Kriner. „Der Blick über die Grenzen gewinnt immer mehr an Bedeutung, auich in der demographischen Entwicklung gibt es Ansatzpunkte.“ Neben guten wirtschaftlichen Kenntnissen bringt er fundierte Kenntnisse der regionalen Strukturen mit.

Dieses Wissen nutzt ihm und auch Andergasser auch, um laufende Projekte weiterzubetreuen. Unter anderem, unterstrich Werner Frießer, werde das Konzept für eine Kooperation von Wintersport-Museen in Garmisch-Partenkirchen und Seefeld weiterverfolgt. (tab)

Auch interessant

Kommentare