Von Farchant nach Hollywood: Florian Suldingers Leben als Schauspieler

Farchant/Los Angeles - Erst hat er eine Banklehre gemacht. "Aber ich bin immer mehr in die künstlerische Schiene gekommen", sagt Florian Suldinger. Jetzt lebt er in Hollywood.

In Los Angeles arbeitet der 35-Jährige, der aus Farchant stammt, an seiner Filmkarriere. Demnächst steht er für einen Streifen mit Darsteller und Co-Produzent Antonio Banderas vor der Kamera. "Es geht um den Fall der Berliner Mauer", verrät Suldinger. "Viel mehr weiß ich selbst noch nicht." Das Projekt ist nämlich noch top secret.

Allerdings wird er in der Darsteller-Liste nicht mit dem Nachnamen "Suldinger" aufgeführt. Sein Künstlername lautet "Klein". "Mit meinem richtigen Namen haben viele Amerikaner Probleme bei der Aussprache", erklärt der gebürtige Werdenfelser. "Deswegen habe ich mir etwas anderes gesucht". Seine Wahl fiel auf "Klein", den Mädchennamen seiner Großmutter.

Seit April 2006 lebt Suldinger, der unter anderem bei Sat1 ein Morgenmagazin moderierte und bei "Sex and the City" mitspielte, in Hollywood. "Die Faustregel lautet, dass es drei Jahre dauert, bis man hier Fuß gefasst hat", weiß er. "Und das ist wahnsinnig schwer."

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