Auszeichnung für verdiente Feuerwehr-Mitglieder: Kommandant Andreas Huber (l.) ehrt gemeinsam mit dem Vorsitzenden Thomas Radu (2.v.r.) und dessen Vize Beni Bauer (r.) Karl Schönberger (ab 2.v.l.), Hans Zimmermann, Alfred Demmel und Heinz Janitschke. Foto: Munz

Feuerwehr Grainau gut gerüstet für Zukunft

Grainau - Die Feuerwehr Grainau zieht ein positives Fazit des vergangenen Jahres. Kreisbrandrat Hannes Eitzenberger lobt das Engagement als „vorbildlich".

Ganz im Zeichen der vorausgegangenen Weihe des neuen Fahrzeugs stand die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Grainau. Doch nicht nur deshalb sehen sich sowohl Vereins-Vorsitzender Thomas Radu wie auch Kommandant Andreas Huber gut gerüstet für die Zukunft. „Wir haben keine Nachwuchsprobleme“, fasste Huber seinen Einsatzbericht der zurückliegenden Monate zusammen.

Mit derzeit 97 Aktiven in zehn Gruppen - dazu kommen aktuell noch neun Anwärter - sei die Wehr gut aufgestellt, betonte der Kommandant. Das habe man auch im vergangenen Jahr bei 52 Einsätzen, also im Schnitt einer pro Woche, bewiesen. Der Schwerpunkt lag 2009 mit 46 Einsätzen bei den technischen Hilfeleistungen. Dazu kamen zwei Brände, zwei Sicherheitswachen und zwei Fehlalarme. Insgesamt stehen damit 1304 Einsatzstunden (ohne Übungen) zu Buche.

„Der Übungsschwerpunkt für 2010 wird auch wieder die Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen sein“, kündigte Huber an. „Mit einer Fahrerkabine, die uns von einem Lkw-Hersteller zur Verfügung gestellt wurde, können wir zudem noch praxisnäher üben“, so der Kommandant. Dass bei einem immer größeren Einsatzspektrum nicht mehr jeder sein „eigenes Süppchen“ kochen kann, verdeutlichte Huber mit dem Hinweis auf eine weiter angestrebte harmonische Zusammenarbeit mit den benachbarten Stützpunktfeuerwehren. Aber auch ein neuer Wunsch wurde im Zuge der Versammlung an die Gemeinde herangetragen. Der mittlerweile 19 Jahre alte Transporter - er dient vor allem als Versorgungsfahrzeug - muss ersetzt werden.

Das Engagement der Grainauer Feuerwehrler stellte auch Kreisbrandrat Hannes Eitzenberger in seiner Ansprache heraus. „Die Bereitschaft für Aus-und Weiterbildung ist bei Euch vorbildlich“, sagte er und betonte, dass die Feuerwehr heutzutage nur durch ihre ehrenamtlichen Mitglieder überhaupt überlebensfähig sei.

Kassier Anton Reindl konnte in seinem Bericht erfreuliche Zahlen vermelden, ehe Schriftführer Martin Lehnerer die ganze Palette von Veranstaltungen, Einsätzen und Lehrgangsteilnahmen Revue passieren ließ. Selbiges tat Vorsitzender Radu in seiner Rückschau auf die gesellschaftlichen Ereignisse, bevor er einige Mitglieder für langjährige Dienstzeit und Mitgliedschaft im Verein auszeichnete. (mz)

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