BMW rauscht in die roten Zahlen - Verlust schlimmer als befürchtet

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Händler öffnen während der WM auch sonntags ihre Türen

Garmisch-Partenkirchen - Die Genehmigung für zusätzliche verkaufsoffene Sonntage während der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen ist da. Und auch an den anderen Tagen werden die Geschäftszeiten verlängert.

Na endlich. Die Einzelhändler im Garmischer Zentrum und an der Partenkirchner Ludwigstraße können aufatmen. Für die drei zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntage, die für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften beantragt worden waren, „wurde eine Ausnahmegenehmigung erteilt“, heißt es aus dem Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung. Das entsprechende Schreiben liegt der Gemeinde seit gestern vor - über den genauen Inhalt möchten Bürgermeister Thomas Schmid (CSB) und Verwaltungsmitarbeiter heute informieren.

Für die Händler war das Warten eine nervige Angelegenheit. „Alle hingen in der Luft, das Personal muss ja geplant sein. Das wird oft sechs Wochen im Voraus gemacht“, sagt Martin Pirner, Juniorchef von Mode Paulisch.

Beantragt worden war, die Geschäfte am 6., 13. und 20. Februar von 13 bis 18 Uhr zu öffnen. Auch über die Geschäftszeiten an den anderen Tagen sprachen sich die Werbegemeinschaften ab. Sowohl im Garmischer Zentrum als auch an der Ludwigstraße in Partenkirchen sollen die Fußgänger bis 20 Uhr die Geschäfte besuchen können. Doch nicht alle Händler wollen länger öffnen. Gerade in Partenkirchen regt sich leichter Widerstand, weil befürchtet wird, dass vom Trubel in Garmisch bei ihnen nicht viel zu spüren sein wird. „Auch, wenn wir ein Randdasein haben, hoffe ich, dass bei uns die Geschäfte nicht zu früh schließen“, sagt Angelika Brunner, Vorsitzende von Partenkirchen erleben. Die Werbegemeinschaft nimmt sich ein eigenes Programm vor. „Unsere Straße soll leben. Wenn das WM-Organisationskomitee bei uns fast nichts plant, machen wir das selbst.“ Bisher wird nur die Fanclub-Parade am 19. Februar durch die Ludwigstraße führen. Das erfuhren die Partenkirchner von OK-Vertretern, die zum Treffen der Werbegemeinschaften in den Kurpark-Pavillon gekommen waren. Aber Brunner verspricht: „Wir wollen mit dem Skiclub Partenkirchen ein Programm auf die Beine stellen.“ Wie das aussieht, verrät sie noch nicht. „Die Planungen laufen. Aber es wird stets etwas los sein. Partenkirchen freut sich auf die Gäste.“

Das tun auch die Garmischer, die sich vor allem von der Zeit zwischen Renn-Ende und Beginn des Programms im Kurpark großen Besucherzulauf erhoffen. Dafür müssen die Gäste den Weg in das Zentrum finden. Der zentrale Haltepunkt für die Shuttlebusse im Ort schmeckte einigen Händlern deshalb gar nicht. Dieser wird sich an der Olympiastraße auf Höhe der Bayerischen Zugspitzbahn befinden - für manche nicht nah genug am Geschehen. Viel lieber hätten sie es, wenn die Fahrzeuge am Marienplatz hielten. „Die 50 zusätzlich eingesetzten Busse würden die Straßen an dieser Stelle verstopfen“, erklärt Sven Wiggershaus, der im Bereich Logistik des WM-OK arbeitet. Zudem bedienten die Ortsbusse, die zur WM in höherer Frequenz fahren, die Haltestellen im Garmischer Zentrum sowieso. (kma)

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