Herrenloses Schlauchboot auf der Ammer hält Polizei in Atem

Unterammergau - Alle bange Sorge löste sich am Ende gottlob in Wohlgefallen auf: Weil am Samstag auf der Ammer bei Unterammergau ein leeres Schlauchboot trieb, wurde eine umfangreiche Suchaktion gestartet

Vom Zug der Regionalstrecke Murnau-Oberammergau aus hatte ein Fahrgast das Boot entdeckt und daraufhin die Polizei informiert. Danach lief eine umfangreiche Suchaktion an, an der auch ein Polizeihubschrauber, der Hubschrauber „Christoph Murnau“, Einsatzkräfte der Polizei, des Roten Kreuzes Oberammergau sowie die Wasserwachten aus Grainau und Uffing beteiligt waren.

Ein möglicher Unglücksfall konnte nämlich nicht ausgeschlossen werden - dass zum Beispiel eine Person aus dem Boot ins kalte Wasser der Ammer gefallen war. Letztlich stellten sich die Befürchtungen gottlob als unbegründet heraus. Es handelte sich um das gleiche Schlauchboot, das bereits seit Tagen am Ufer der Ammer in Oberammergau nähe V-Markt gelegen war und keinen Boden mehr hatte. Die durch die Regenfälle verstärkte Strömung hatte es offenbar mitgerissen.

Etwa 500 Meter flussabwärts von Unterammergau verfing sich das Boot dann an einem Strauch, ehe es vom Hubschrauber „Christoph Murnau“ geborgen wurde.

(hut)

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