Kongresshaus: Experten empfehlen Sanierung

Garmisch-Partenkirchen - Neubau oder Sanierung - diese Frage stellt sich beim Kongresshaus Garmisch-Partenkirchen. Ein aktuelles Gutachten rät der Gemeinde jetzt, letztere Möglichkeit zu wählen.

In nicht-öffentlicher Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Handlungsempfehlung der DeGefest (Deutsche Gesellschaft zur Förderung und Entwicklung des Seminar- und Tagungswesens). Aus Kreisen der Kommunalpolitiker war außerdem zu erfahren, dass dabei insbesondere die "Hardware" verbessert werden müsse. Gemeint seien damit vor allem hier die technische Ausstattung und die Parkplatz-Situation ­ direkt neben dem Haus mit einer Kapazität bis zu 1200 Besuchern gibt es derzeit 100 bis 120 Stellflächen.

Die Idee, ein operntaugliches Kongresszentrum zu realisieren, für das der frühere Bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser schon vor Jahren bei einem Besuch der Richard-Strauss-Tage hohe Zuschüsse angekündigt hatte, scheinen die Bürgervertreter inzwischen völlig verworfen zu haben. "Das Kongressgeschäft muss Vorrang haben, um das Haus auch wirtschaftlich zu führen", sagt ein Gemeinderat.

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