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Kreistag beschließt Resolution pro Olympia

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Ramponiertes Image: Die Menschen in der Region haben sich bei der Olympia-Bewerbung als kritisch und diskutierfreudig bewiesen – was nach Ansicht der Befürworter die Chancen schmälern könnte. foto: getty images
Ramponiertes Image: Die Menschen in der Region haben sich bei der Olympia-Bewerbung als kritisch und diskutierfreudig bewiesen – was nach Ansicht der Befürworter die Chancen schmälern könnte. foto: getty images

Grainau - Es sollte ein starkes Bekenntnis für die Spiele 2018 sein. Das Ergebnis ist eher schwach: Nur knapp 65 Prozent der Kreisräte in Garmisch-Partenkirchen stehen dahinter.

Knapp eine Stunde lang tauschten die Mitglieder des Garmisch-Partenkirchner Kreistags Argumente pro und kontra Olympia 2018 aus. Kritik wurde aber vor allem an dem gemeinsamen Antrag von Freien Wählern und CSU geübt. Sigrid Meierhofer (SPD) befürchtete, sich damit lächerlich zu machen. Tessy Lödermann (Grüne) sprach angesichts ihrer Meinung nach inhaltslosen Formulierungen von einem "einzigen Wischi-Waschi".

Am Ende befürworteten bei 18 Gegenstimmen 33 Lokalpolitiker (65 Prozent) die Pro-Olympia-Resolution. Wer genau - das wollten Lödermann und Siegfried Appler (parteifrei) im Detail wissen. Sie beantragten zuvor eine namentliche Abfrage. „Noch nie war eine Abstimmung mit so viel persönlicher Verantwortung verbunden“, sagte Appler. „Niemand soll sich hinter Mehrheiten verstecken können.

Das Ergebnis ist eher schwach. Zum Vergleich: Im Münchner Stadtrat gab es 90 Prozent Zustimmung, der Landkreis Berchtesgaden (in dem die Bob-und Rodel-Wettkämpfe stattfinden sollen) steht mit 84 Prozent hinter den Spielen. (nah)

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