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Großereignis in Ettal wirft seine Schatten voraus

Landesausstellung 2018: Die Arbeit beginnt

Landkreis - Das Grobkonzept steht seit März. Nun starten die Vorbereitungen für die Landesausstellung 2018 in Ettal auch auf Landkreis-Ebene. Es gilt, ein Begleitprogramm auf die Beine zu stellen.

Seit vier Wochen läuft die aktuelle Landesausstellung „Bier in Bayern“ in Aldersbach. Und die erste Bilanz, die die Veranstalter vom Haus der Bayerischen Geschichte gestern gezogen haben, ist positiv. Denn bereits jetzt wurden 20 000 Besucher gezählt. Eine Marke, die auch Ettal interessieren dürfte: Dort findet in zwei Jahren die Landesausstellung mit dem Titel „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ statt. Die Vorbereitungen dazu beginnen nun auch auf Landkreis-Ebene. Wie Pater Johannes Bauer erklärt, ist für kommenden Montag eine erste große Gesprächsrunde im Landratsamt geplant. Als Cellerar des Klosters, in dem die Landesausstellung stattfinden wird, ist er wichtiger Ansprechpartner auf dem Weg zu dem Großereignis.

Bis zu einer halben Million Besucher werden erwartet, wenn von April bis Oktober 2018 die Besonderheiten des Freistaates beleuchtet werden. Bei dem Gesprächen in Garmisch-Partenkirchen geht es Bauers Worten nach jetzt um das Begleitprogramm, das in dieser Zeit im Landkreis stattfinden soll. „Dazu sollen alle Talschaften eingebunden werden.“ Die Organisation gibt der Kreis an die Entwicklungsgesellschaft „Zugspitz-Region“ ab. Mit im Boot sind zudem die Staatsforsten, die Bayerische Schlösser- und die Forstverwaltung. Bislang steht nur das Grob-Konzept für die Landesausstellung, das Mitte März vorgestellt wurde. Demnach sind es drei thematische Akte – „Wald“, „Berge“ und „Mythos“ – sowie einen Prolog geplant. Genauso wie ein Themenweg zwischen Ettal und Schloss Linderhof.

Zentrum von allem wird das Kloster sein. Darin muss, wie berichtet, ein eigener Flügel entsprechend hergerichtet werden, der derzeit hauptsächlich als Lagerfläche dient. „Die Pläne sind in Arbeit“, sagt Bauer. Demnach habe ein Architekt die Arbeit aufgenommen. Dazu gehört auch, die betroffenen Gartenflächen umzugestalten. Noch stehen die Verantwortlichen am Anfang. Für Bauer wäre es zum Beispiel wichtig, dass bald das Logo für die Ausstellung feststeht – damit Werbemittel in Auftrag gegeben werden können. Als Vorboten für ein ganz besonderes Jahr für Ettal und den Landkreis.

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