Hammer-Urteil im Diesel-Skandal gegen VW: BGH-Entscheidung ist gefallen

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Gruppenbild mit zwei Damen: (v. l.) Hans-Jörg Zahler, Florian Streibl, Petra Hilsenbeck, Martin Bachhuber, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Harald Kühn und Anton Speer.

Bis Ende 2019 fließen bis zu 250 000 Euro je Region

Landkreis offiziell "Gesundheitsregion plus"

Landkreis - Es ist fix: Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen hat den Förderbescheid erhalten und  darf sich jetzt "Gesundheitsregion plus" nennen. 

Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist jetzt „Gesundheitsregion plus“. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml überreichte am Mittwoch in München den entsprechenden Förderbescheid. „Ich bin begeistert, wie viele Regionen in Bayern sich für die Gesundheitsversorgung und Prävention der Bevölkerung vor Ort einsetzen wollen.“ Das Förderprogramm Gesundheitsregionen plus bündele alle Initiativen und bringe die Akteure an einen Tisch. Ziel des Programms ist es, regionale Stärken auszubauen und die örtlichen Akteure besser zu vernetzen. Bei der Übergabe in München mit dabei waren Wallgaus Bürgermeister Hans-Jörg Zahler (CSU), gleichzeitig bei der KEG Vorsitzender des Beirats Gesundheit, Gesundheitsmanagerin Petra Hilsenbeck, die Landtagsabgeordneten Martin Bachhuber und Harald Kühn (beide CSU) – in Kühns Zeit als Landrat fiel die erste Gesundheitsregion-Initiative –, Florian Streibl (Freie Wähler) und Landrat Anton Speer (Freie Wähler).

Gesundheitsregionen gibt es in Bayern schon lange. In mehreren Landkreisen sind sie aufgrund örtlicher Initiativen und mit viel ehrenamtlichem Engagement entstanden – so auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. „Mit einer Förderung in Höhe von knapp 240 000 Euro wollen wir die vorhandenen Strukturen weiter stärken“, sagt Huml.

Der Freistaat unterstützt bereits seit mehreren Jahren mit den Projekten Gesunder Landkreis, Gesundheitsregionen und Regionale Gesundheitskonferenzen das Engagement einzelner Regionen für Prävention und Gesundheitsversorgung. Diese drei Ansätze wurden nun zu „Gesundheitsregionen plus“ zusammengeführt und weiterentwickelt. Dadurch sollen vorhandene Strukturen gestärkt, Synergieeffekte generiert und Doppelstrukturen vermieden werden. Landkreise und kreisfreie Städte, die „Gesundheitsregionen plus“ bilden, erhalten bis Ende 2019 bis zu 250 000 Euro je Region.

mm

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