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Lawinengefahr weiter hoch: Jetzt ist auch noch die Straße nach Leutasch zu

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Keine Entwarnung: Nach wie vor besteht im Landkreis die Gefahr, dass sich Schneebretter ablösen. Die Vorsichtsmaßnahmen blieben am Dienstag bestehen.

Landkreis - Der Bayerische Lawinenwarndienst hat am Montag die Gefahr von abgehenden Schneebrettern als hoch eingestuft. Daran änderte sich auch am Dienstag nichts, ebensowenig an den Vorsichtsmaßnahmen. Zwar fuhr die Seilbahn Zugspitze auf Deutschlands höchsten Berg, die Lifte standen aber wie auch im Alpspitzgebiet weiter still. Nach den morgendlichen Sprengungen kamen die Raupen zum Einsatz. „Sie verteilen den Schnee“, sagt Verena Lothes, Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn. Wenn es die Witterung zulässt, steht dem Brettl-Spaß am Mittwoch nichts mehr im Weg. Ebenfalls betroffen war am Dienstag das Gebiet „Laber Nord“. „Das haben wir dichtgemacht“, sagt Landratsamts-Sprecher Stephan Scharf.

Im Straßenverkehr hat sich die Situation sogar verschärft. Die Strecke zwischen Mittenwald und Scharnitz blieb wie auch die Staatsstraße zwischen Ettal und Plansee auf österreichischer Seite gesperrt. Hinzugekommen ist die Sperrung der Staatsstraße 2042 nach Leutasch. Wann die Routen wieder für den Verkehr freigegeben werden, hängt von den Einschätzungen der Lawinenkommissionen ab. Einschränkungen gab’s auch auf den Bahnlinien. Die Zugverbindungen zwischen Mittenwald und Scharnitz entfielen. Aufgrund der Prognosen plante die DB aber, den Betrieb am Dienstagabend gegen 19 Uhr wieder aufzunehmen.

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