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Von der EU gibt es Fördergelder.

Lob für Förderprojekte im Landkreis

Leader: 186.000 Euro stehen noch bereit

Wer Ideen hat, sollte über einen Antrag nachdenken. Noch ist Geld aus dem EU-Fördertopf da.

Landkreis – Mehr als 1,5 Millionen Euro aus dem EU-Geldtopf Leader standen dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen in der aktuellen Förderperiode zur Verfügung. Und das meiste Geld ist schon verteilt, wie sich in der elften Sitzung des hiesigen Entscheidungsgremiums zeigte. Die Mitglieder geben die Zuschüsse für die einzelnen Projekte frei. Und hörten auch diesmal wieder viel Positives.

„Man sieht, was alles geschaffen worden ist. Projekte, die die Region voranbringen“, lobte der regionale Leader-Chef Ethelbert Babl die Entwicklung in der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Zugspitz-Region. „Hier wird fleißig gearbeitet.“ Worte, die Landrat Anton Speer (Freie Wähler) gern hört. Er ist froh über die viele Anträge, die eingereicht werden. Und darüber, dass die hiesige LAG zu den aktivsten gehört.

„Wir sind in ganz Bayern vorn dabei“, unterstrich auch Leader-Chef Martin Kriner. 46 große und kleine Projekte – zum Beispiel der Bikepark in Oberammergau, das Flurnamenbuch in Grainau, die Schleifmühle in Ohlstadt und das E-Schiff für den Staffelsee – stehen auf seiner Liste. Für den Förderzeitraum von 2014 bis 2020 wurden fast 1,9 Millionen Euro bereitgestellt. Bis auf 186.000 Euro ist davon schon alles weg. Aktuell stehen für Kleinprojekte im Bereich „Bürgerliches Engagement noch 3222 Euro, für Einzelprojekte 108.134 Euro und für Kooperationsprojekte noch 74.952 Euro zur Verfügung.

Bereits 2017 und 2018 gab es Finanzspritzen, um den hiesigen Geldtopf aufzufüllen. Sollte dies noch einmal möglich sein, hätten weder Kriner noch Speer etwas dagegen. Der Landrat betonte, wie sehr Leader dem ländlichen Raum gut tut. „Wie es bei uns läuft, ist schon vorbildlich.“  nah

Alle Infos zu den Projekten und Fördermöglichkeiten unter www.leader-zugspitzregion.de

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