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Ausgerutscht: der „Mega Flying Fox“.

"Mega Flying Fox" ausgebremst

Garmisch-Partenkirchen - Jochen Schweizer hat seine Pläne für eine spektakuläre Seilrutsche in Garmisch-Partenkirchen vorerst auf Eis gelegt - aber nicht begraben.

Als „zukunftsträchtige Chance für die Region“ lobte die Jochen Schweizer GmbH ihren „Mega Flying Fox“ vor fast einem Jahr, doch viele geißelten die Pläne des Unternehmens aus München: Die Berge dürften nicht zur Kulisse für immer größere Spektakel verkommen. Vorerst wird Schweizer seine Ideen in Garmisch-Partenkirchen nicht realisieren - die aufsehenerregenden Pläne liegen auf unbestimmte Zeit auf Eis.

„Wir haben zurzeit andere Pläne im Fokus“, sagte Pressesprecherin Claudia Förster am Montag auf Nachfrage. Das bedeute aber nicht, dass die Pläne völlig zu den Akten gelegt seien. Als Grund für diese Entwicklung nannte Förster andere Vorhaben.

Nach dem ersten Konzept soll die Startposition in der Nähe der Münchner Hütte am Osterfelderkopf liegen; der End- und Landepunkt ist unterhalb der Bergstation der Kreuzeckbahn vorgesehen. Damit ergibt sich eine Länge von etwa 1800 Metern, der Höhenunterschied beträgt nach offiziellen Informationen des Unternehmens rund 188 Meter.

Der Teilnehmer muss für die Fahrt ein Gurtsystem anlegen, das in einen speziellen Schlitten eingehängt wird; die Fahrt selbst erlebt er liegend, ähnlich einem Drachenflieger. (matt)

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