Strahlende Musikschüler: (h. v. l.) Jördis und Daphne Bergmann, Schulleiter Helmut Kröll, Agnes Hofer, Elisabeth Konstanzer, Antonia Morris, Raphaela Huber und Veronika Graf sowie (v. v. l.) Anjuta Bergmann und Clemens Morris. Foto: Kaiser

Musikschule: Spitze im bayerischen Vergleich

Garmisch-Partenkirchen - Neun Nachwuchs-Talente der Musikschule Garmisch-Partenkirchen überzeugten beim Landeswettbewerb Jugend musiziert. Jördis Bergmann aus Murnau darf sogar im Mai zum Bundesentscheid fahren.

Musikschul-Chef Helmut Kröll strahlt übers ganze Gesicht: „So erfolgreich waren wir noch nie“, freut er sich über neun Teilnehmer beim Landes- und eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb von Jugend musiziert. Von den neun jungen Leuten, die nach ihren herausragenden Ergebnissen beim Regionalwettbewerb zur bayernweiten Konkurrenz nach Bayreuth entsandt werden konnten, ernteten vier erste Preise, drei kamen auf Rang zwei und zwei auf den dritten Platz. „Unsere kontinuierlich auf Qualität bedachte Arbeit hat sich gelohnt“, meint Kröll, „und das liegt neben dem Fleiß der Schüler vor allem an der Arbeit unserer Lehrer.“

Besonders bemerkenswert auch diesmal wieder die Murnauer Familie Bergmann, die gleich mit drei ihrer elf Kinder vertreten war, wovon zwei den größten Erfolg für sich verbuchen konnten: Mit Ausschnitten aus Pablo de Sarasates „Zigeunerweisen“ und einer Bach-Sonate sicherte sich die 16-jährige Violinistin Jördis Bergmann, am Klavier begleitet von ihrer Schwester Daphne (22), einen ersten Platz. Als einzige aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen darf sie nun am Bundeswettbewerb vom 21. bis 29. Mai in Lübeck teilnehmen.

Nur der Wahl ihrer Instrumente verdanken es Veronika Graf aus Oberau und Raphaela Huber aus Oberammergau, dass sie zwar ebenfalls erste Preise erhielten, aber keine Weiterleitung zur höchsten deutschen Nachwuchs-Konkurrenz: Sie spielen Hackbrett und dieses Instrument ist auf Bundesebene nicht vorgesehen. Zweite Preise schafften in Bayreuth die Garmisch-Partenkirchner Zitherspielerinnen Agnes Hofer und Elisabeth Konstanzer sowie die Kaltenbrunner Schlagzeugerin Antonia Morris. Ihr ebenfalls am Schlagzeug trommelnder Bruder Clemens erreichte wie die Cellistin Anjuta Bergmann einen dritten Preis. (wk)

Auch interessant

Kommentare