Elisabeth Koch Sie wurde an dem Abend heftig attackiert. Foto: Ströter

Nach Eklat: CSU-Fraktionsvorsitzende Koch kehrt der Frauen-Union d ...

Garmisch-Partenkirchen - Nach persönlichen Angriffen gegen sie ist die CSU-Fraktionsvorsitzende im Marktgemeinderat Garmisch-Partenkirchen, Elisabeth Koch, bei der Ortshauptversammlung aus der Frauen-Union ausgetreten.

Noch einmal hatte Koch in einem Vortrag die Ereignisse nach der verlorenen Kommunalwahl am 2. März 2008 geschildert. Ihre Überzeugung sei, dass die SPD-Bürgermeisterkandidatin Dr. Sigrid Meierhofer "aufgrund ihres guten Wahlergebnisses einen moralischen Anspruch" auf das Amt der Zweiten Bürgermeisterin gehabt hätte, erklärte sie.

Weiter wies die stellvertretende Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Partenkirchen auf die bedenklich hohe Verschuldung der Marktgemeinde hin; verursacht auch durch die Kostenexplosion beim Bau der Schanze. Als sie vorrechnen wollte, wieviel Zinsen der Markt zu zahlen habe, zuckten giftsprühende Blitze durch die Reihen des Saales.

Christa Schliederer etwa erklärte, sie sei nach dem "Rauswurf" von Bürgermeister Thomas Schmid (jetzt CSB) aus der CSU ausgetreten. Das CSB sei die Partei jener, "die eigentlich so denken wie wir, aber Frau Dr. Meierhofer ist unsere politische Gegnerin".

Die Situation eskalierte, als eine Teilnehmerin - zum Entsetzen des FU-Vorstandes - Elisabeth Koch persönlich angriff. Koch brach ihren Vortrag ab und erklärte dem Vorstand still ihren Austritt. (matt)

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