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Loveparade-Drama: Strengere Sicherheitskonzepte für Ski-WM 2011

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Zuschauermassen beim Weltcup-Slalom auf der Tribüne im Skistadion: Mehr Besucher werden es bei der Weltmeisterschaften 2011 kaum sein dürfen. © Peter Kornatz

Garmisch-Partenkirchen - Die Loveparade-Tragödie in Duisburg vor einigen Wochen wirkt sich auch auf die Alpinen Skiweltmeisterschaften aus, die im Februar 2011 in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen werden.

Mit weniger Einnahmen von 800.000 Euro aus dem Ticketverkauf und mit mehr Ausgaben im Bereich Sicherheit rechnet Peter Fischer, der Geschäftsführer des Organisationskomitees. Die Veranstalter hatten mit 150.000 Fans für die elf Rennen kalkuliert, zugelassen werden jetzt pro Wettbewerb nur noch zwischen 10.000 und 11 000.

„Es wird jetzt genau festgelegt, wie viele Zuschauer sich an den Speedstrecken an der Kandahar oder dem Slalomkurs am Gudiberg, aber auch bei der Siegerehrung im Kurpark aufhalten dürfen. Zudem muss es überall genügend Fluchtraum und Fluchtwege geben“, beschreibt Fischer. Neue Auflagen seien das nicht. Nur müssen diese nach dem Duisburg-Drama buchstabengetreu befolgt werden.

Eine finanzielle Schieflage des Organisationskomitees befürchtet Fischer durch den Einnahmeverlust nicht. „Wir haben bis jetzt sparsam gehaushaltet. Wir müssen Mittel umschichten, dann können wir das auch kompensieren.“ (prei)

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